Ein Brand in der Dachgaube eines Mehrfamilienhauses am Landemerter Weg hat am Donnerstagnachmittag, 18. Juni, einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst.
Gegen 15.52 Uhr rückten zunächst die Feuer- und Rettungswache sowie der Löschzug 1 aus, nachdem eine starke Rauchentwicklung gemeldet worden war.
Beim Eintreffen bestätigte sich die Lage: Dichter Rauch drang aus dem Dachbereich. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit einem Löschangriff über die Drehleiter und sicherten gleichzeitig den Innenbereich, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Weitere Kräfte angefordert
„Die Situation spitzte sich jedoch schnell zu, da sich der Rauch im Gebäudeinneren massiv ausbreitete“, so die Feuerwehr. Die Einsatzleitung erhöhte daraufhin das Alarmstichwort auf „Feuer 2“ und forderte zusätzliche Kräfte an. Der Löschzug 2 sowie die Löschgruppe Eiringhausen unterstützten die Arbeiten vor Ort.
Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen gleichzeitig von innen und außen gegen den Brand vor. Dieses koordinierte Vorgehen zeigte Wirkung: Die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindern.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich allerdings aufwendig. Einsatzkräfte mussten Teile der Dachgaube öffnen, um versteckte Glutnester vollständig abzulöschen.
Feuerwehrmann verletzt
Während des rund dreistündigen Einsatzes verletzte sich ein Feuerwehrmann. Der Rettungsdienst versorgte ihn noch an der Einsatzstelle. Nach Angaben der Feuerwehr befindet er sich bereits auf dem Weg der Besserung.









