Vor einigen Wochen mussten im Böhler Park Bäume aufgrund von Krankheit und nicht mehr gegebener Standsicherheit gefällt werden. Die Feuerwehr Plettenberg nutzte diesen Umstand unter anderem zu Ausbildungszwecken. „Der positive Nebeneffekt: Die Kostenersparnis bei der Entfernung, da kein Experte engagiert werden musste“, erklärt Stadtpressesprecher Hanno Grundmann.
Nun hat der städtische Baubetriebshof damit begonnen junge Bäume und weitere Gehölze zu pflanzen. Aktuell sind es insgesamt 13 Bäume, 165 Heckenpflanzen und 60 bodendeckende Gehölze. Das nicht nur im Böhler Park, sondern an vielen weiteren Standorten, wie der Reichsstraße, an der Waterkant, in der Friedhofstraße, der Industriestraße, auf den Spielplätzen Hechmecke und Grünestraße, am Siesel oder in der Lindenallee in Pasel.
In letzterer wurde passenderweise eine Linde gepflanzt. Weitere Sorten sind Papierbirken, Säulenhainbuchen, ein Blauglockenbaum, Bodendecker und Heckenpflanzen. Die gewählten Sorten kommen mit den aktuellen klimatischen Herausforderungen besser zurecht oder müssen aufgrund geschützter Bereiche eins zu eins ersetzt werden. Hanno Grundmann erklärt: „Die Lindenallee ist im Kataster beispielsweise als geschützte Allee geführt und daher muss die an Brandkrustenpilz erkrankte und gefällte Linde auch wieder durch eine junge Linde ersetzt werden.“

Insgesamt haben sich vier Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs, teils mit schwerem Gerät, um diese Aufgabe gekümmert. Im Einsatz waren ein LKW mit Ladekran, ein Unimog, ein Bagger – und die gute alte Schippe. „Im Herbst sollen dann weitere Bäume gepflanzt werden“, kündigt Grundmann an.