Update 21.30 Uhr:
Was als kleiner Brand gemeldet war, entpuppte sich schnell als ziemlich großes Feuer, das sich rasant immer weiter über den Boden ausbreitete. Das größte Problem für die Feuerwehr war die Zuwegung, die praktisch nicht gegeben war. „Wir haben das Feuer unter Kontrolle. Wir sind bei den Nachlöscharbeiten und es werden Brandwachen für die Nacht gebildet, sodass morgen die Lage neu beurteilt werden kann“, teilte Philipp Selle, Pressesprecher der Feuerwehr Altena, auf Anfrage von LokalDirekt mit. Insgesamt brannte dort eine Fläche von rund 8500 Quadratmetern. Im Einsatz sind alle Einheiten aus Altena sowie die Mitglieder der Werksfeuerwehr von VDM.
Erstmeldung:
In Altena brennt der Wald am Klusenberg. Zunächst war es eine Fläche von rund 2000 Quadratmetern, doch das Feuer frisst sich weiter den Berg hinauf. Nach Angaben der Feuerwehr Altena ist es (Stand 18 Uhr) noch nicht unter Kontrolle.
Gegen 16.15 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Der Rauch war bereits bis in die Innenstand gedrungen und die Rauchsäule war schon von Weitem sichtbar. Die Altenaer Einheiten rückten komplett aus. Die Kräfte des Löschzugs 3 aus Dahle besetzen aktuell die Wache, um bei anderen Einsätzen, die möglicherweise kommen, ausrücken zu können. Auch die Warn-App Nina hat inzwischen angeschlagen. Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten und ihre Klimaanlagen ausschalten. Die Rauchentwicklung ist in Teilen von Altena extrem und zieht bereits durch das komplette Tal in Richtung Nachrodt.

„Als wir eintrafen, brannte eine Fläche von 1500 bis 2000 Quadratmetern. Es war aufgrund der exponierten Hanglage schwer einzuschätzen. Das Feuer frisst sich aber immer weiter den Berg rauf. Wie groß die Fläche jetzt ist, kann ich nicht sagen“, erklärt Philipp Selle, Pressesprecher der Feuerwehr Altena. Die Arbeit an dem steilen Hang sei schwierig. Es handele sich um ein Bodenfeuer. Es wurden zig Meter Schlauch verlegt, um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle zu bringen. Das Gelände macht es unmöglich mit Fahrzeugen näher heranzufahren. „Außerdem ist Handarbeit gefragt. Wir arbeiten beispielsweise mit Feuerpatschen“, erklärt Philipp Selle. Die angrenzenden Häuser seien aktuell nicht in Gefahr.
Es kommt auch zu Verkehrsbehinderungen. Die Freiheitsstraße und die Fritz-Thomeé-Straße sind gesperrt. Und auch auf der Lenneuferstraße kommt es zu Behinderungen, da die Kirmes auf dem Langen Kamp aufgebaut ist und dort somit kein Platz für die Feuerwehrfahrzeuge ist. Zum Brand vorrücken können die Einsatzkräfte nur mit dem Quad oder zu Fuß.