Kierspe. Zu einem Brand im Gebäude wurde die Kiersper Feuerwehr am Dienstagnachmittag (8. März) gegen 15.30 Uhr alarmiert. Aus einem Wohnhaus an der Kölner Straße drang dichter Rauch. Zunächst ging die Feuerwehr nicht von „Essen auf Herd“ aus. Die tatsächliche Ursache war allerdings ziemlich ähnlich.
Unter schwerem Atemschutz erkundeten Feuerwehrleute die betroffene Wohnung und inspizierten vor allem die Küche. Dort stand ein Kochtopf auf dem Ofen, und darin Babyflaschen. Die sollten abgekocht werden, was in diesem Fall völlig misslang. Immerhin: Der Sachschaden blieb minimal. Es kam kein Löschwasser zum Einsatz, wohl aber ein Hochleistungslüfter.
Der Rettungsdienst untersuchte noch eine junge Frau, die versucht hatte, sich in der Notlage selbst zu helfen. Es bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Auch hier konnte Entwarnung gegeben werden. Eine Fahrt ins Krankenhaus war nicht nötig.
Die Feuerwehr rückte in Zugstärke aus: 20 Kräfte des LZ 1 waren vor Ort. Dazu kamen fünf Ehrenamtliche des DRK, der Regelrettungsdienst und die Polizei. Die B237 musste für die Dauer des Einsatzes nahe des Ortsausganges in Richtung Rönsahl voll gesperrt werden. Bereits nach einer Dreiviertelstunde konnten die ersten Kräfte wieder einrücken.










