Der Endausbau im Gewerbepark Rosmart — das rund drei Millionen Euro schwere Gemeinschaftsprojekt der Städte Altena, Lüdenscheid und Werdohl — kommt zügig voran. Seit Ende des vergangenen Jahres laufen die Arbeiten, aktuell stehen vor allem die Straßen „Homert“ und „Richard-Schirrmann-Straße“ im Fokus. Dort nähern sich die Bauarbeiten bereits dem Abschluss.

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Grüne Gestaltung prägt das Erscheinungsbild

Beim Ausbau werde besonders Wert auf eine naturnahe Gestaltung gelegt, betonte die Stadt Altena am Donnerstag, 30. April. Entlang der Straßen pflanzen Arbeiter derzeit sogenannte Holländische Ulmen. Diese Bäume wachsen schlank in die Höhe, gelten als widerstandsfähig und kommen gut mit veränderten Klimabedingungen zurecht. Langfristig sollen die Bäume Alleen mit Höhen von bis zu 20 Metern bilden.

Neuer Straßenverlauf im Gewerbepark Rosmart mit moderner, würfelförmiger Installation und Baustellenmaterialien im Hintergrund.
Entlang der Straßen werden Holländische Ulmen gepflanzt, die später einmal für einen Alleecharakter im Gewerbegebiet sogen sollen.
Foto: Städte Werdohl, Lüdenscheid und Stadt Altena

Gewerbe und Erholung im Einklang

Die Planungen sehen vor, den Gewerbepark nicht nur als Wirtschaftsstandort, sondern auch als Aufenthaltsort zu entwickeln. „Am Ende soll ein Bereich entstehen, der sich ebenso für Spaziergänge eignet und sich positiv auf das Arbeitsumfeld auswirkt“, so die Stadt weiter.

Gleichzeitig werde darauf geachtet, dass die Erreichbarkeit der bereits ansässigen Unternehmen während der Bauphase gewährleistet bleibt. „Bei diesem Endausbau dreht es sich größtenteils um die Straßen selbst, denn die Versorgungsleitungen liegen schon in der Erde, die Straßenbeleuchtung steht größtenteils bereits an der richtigen Stelle“, so die Stadt Altena. Im Zuge der Bauarbeiten würden lediglich noch ältere Regenwasserkanäle erneuert, damit die Straßendecke in den nächsten Dekaden nicht geöffnet werden muss.

Noch Flächen verfügbar

Der Gewerbepark Rosmart umfasst insgesamt rund 800.000 Quadratmeter Fläche. Etwa zehn Hektar stehen derzeit noch für weitere Unternehmen zur Verfügung. Interessierte Betriebe können sich an die Wirtschaftsförderungen der beteiligten Städte wenden.