Breckerfeld/Menden. Ein zufälliges Treffen auf dem Rhein-Herne-Kanal legte vor 50 Jahren den Grundstein für eine besondere Verbindung zwischen Feuerwehrleuten aus Breckerfeld und Menden. Zum Jubiläum trafen sich die Weggefährten erneut.
Gemeinsam gesungen, gemeinsam gefeiert
Manchmal entstehen Freundschaften dort, wo niemand damit rechnet. Vor 50 Jahren trafen die Freiwilligen Feuerwehren Menden und Breckerfeld mit den Löschgruppen Oesbern und Zurstraße bei einem Tagesausflug in Olfen aufeinander. Beide Gruppen hatten unabhängig voneinander eine Floßfahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal gebucht.
Während der Fahrt erklang am vorderen Ende des Floßes plötzlich das Feuerwehrlied. Am hinteren Ende ließen sich die Feuerwehrleute der anderen Löschgruppe nicht lange bitten und stimmten kräftig mit ein. Aus dem zufälligen gemeinsamen Ausflug entwickelte sich eine Freundschaft, die bis heute Bestand hat.
Seitdem besuchen sich die beiden Gruppen regelmäßig – unter anderem bei Sommerfesten und anderen Veranstaltungen. Auch die Jubiläen wurden gemeinsam gefeiert: Zum 25-jährigen Bestehen kehrten die Feuerwehrleute an den Ort der ersten Begegnung zurück. Das 40-jährige Jubiläum richtete die Löschgruppe Zurstraße im damaligen Gasthof „Auf’m Kamp“ aus.
Wiedersehen zum 50. Jubiläum
Ende September lud die die Löschgruppe Oesbern dann ihre Breckerfelder Kameraden anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Freundschaft zu einem Frühstücksbrunch ein. Am Sonntag, 27. September, trafen sie sich im „Haus Lenze“, wo ihnen nach der traditionellen Geschenkübergabe zum Jubiläum viel Zeit für Erinnerungen, neue Geschichten und die eine oder andere Verabredung für die Zukunft blieb.
„Eine besondere Freude war die Teilnahme von Hubert, einem Mitbegründer der Freundschaft und ehemaligen Kassierer der Mendener Feuerwehr“, erzählen die beiden Wehren. „Selbst mit seinen 96 Jahren ließ er sich das Jubiläum nicht entgehen und brachte zudem alte Fotos aus den vergangenen fünf Jahrzehnten mit.“ Sein Vorschlag für die Zukunft sei entsprechend unkompliziert ausgefallen: Die Feuerwehrfreunde sollten sich einfach weiterhin alle fünf Jahre treffen. Dem konnten die Teilnehmer nur zustimmen – mit einem gemeinsamen „Glück auf“ und „Gut Wehr!“.










