Ohne den Bürgerbus wüsste in Halver so mancher Einwohner nicht, wie er die Strecke von zu Hause in die Stadt oder umgekehrt bewältigen sollte. Detlef Kock hat dem Verein vier Jahre als Fahrer zur Verfügung gestanden. Nun muss er sich von diesem Ehrenamt verabschieden.
Traurig sehen die Fahrgäste im Bürgerbus von Detlef Kock am 30. April aus, denn heute fahren sie zum letzten Mal mit dem beliebten Bürgerbusfahrer. Klaus-Peter Viebahn, der erste Vorsitzende des Vereins, verabschiedet ihn mit einem kleinen Geschenk, bevor Detlev Kock die letzte Fahrt antritt.
Vier Jahre hat er einmal pro Woche die beiden Linien des Bürgerbusses bedient. "Das ist eine sinnvolle Einrichtung, gerade auch für ältere Leute", beschreibt er den Grund für sein ehrenamtliches Engagement. "Gerade in die hinteren Ecken der Stadt kommen die normalen Buslinien ja nicht - und da helfen wir", ergänzt er.
Während der vier Jahre gewann er einige Stammkunden, mit denen während der Fahrt auch schon mal ein Schwätzchen gehalten wird. "Das ist ja das Schöne, bei diesem Ehrenamt", ist er überzeugt. "Man hört viel, was in der Stadt so los ist, hat nette Gespräche und das Gefühl, das man wirklich helfen kann. Und meine Fahrgäste spiegeln mir das wider."
Dass er aus gesundheitlichen Gründen nach vier Jahren vom aktiven Bürgerbusfahren ausscheiden muss, bedauert er, aber er freut sich auch, dass bereits ein Nachfolger gefunden ist. "Aber der Bürgerbusverein kann gar nicht genug Fahrer bekommen", macht er Werbung für das Ehrenamt. "Je mehr da sind, umso weniger Einsätze sind für den einzelnen notwendig."








