Konzerte, Lesungen und Begegnungsangebote: All das bietet der Kunst- und Kulturort der Volmegemeinde. Getragen und gestaltet wird das Angebot durch Ehrenamtliche — und diese werden zukünftig von der Gemeinde unterstützt.
"Mehr als nur ein Kulturort"
"Das 8Giebel ist für uns weit mehr als nur ein Kulturort: es ist ein zentraler Begegnungsort, an dem Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe zusammenkommen", erklärte Markus Trienke, Vorsitzender des Vereins "8Giebel friends & more" am Montag, 13. April, in seiner kurzen Rede vor dem Ausschuss für Kultur und Sport. "Dieses Jahr werden wir mehr als 100 eigene Veranstaltungen durchführen, allein im ersten Quartal durften wir dabei bereits über 800 Besucherinnen und Besucher begrüßen." Getragen werde das Ganze von 24 aktiven Vereinsmitgliedern sowie weiteren Helferinnen und Helfern, die sich ehrenamtlich mit großem persönlichen Engagement und viel Herzblut einbringen, wie Trienke betonte.
Doch er benannte auch die Probleme — wie zum Beispiel die in die Jahre gekommene Küche: "Für den Betrieb ist auch das gastronomische Angebot entscheidend. Seit kurzem haben wir die volle Verantwortung dafür übernommen und stellen dieses Angebot auch für die Kulturveranstaltungen der Gemeinde bereit." Die bestehende Küche sei jedoch in einem Zustand, der langfristig nicht tragfähig sei.
Dennoch, so Trienke weiter, wisse man auch um die Lage der Gemeinde: "Wir sehen die finanziellen Herausforderungen der Gemeinde und haben Verständnis dafür, dass die Planungen überprüft werden müssen." Erklärtes Ziel des Vereins sei es, "das 8Giebel gemeinsam mit der Gemeinde so weiterzuentwickeln, dass es auch in Zukunft ein lebendiger Ort für Kultur und Begegnung bleibt", erklärte der Vorsitzende.
Gemeinde erkennt den Verein als förderungswürdig an
Fachbereichsleiterin Anja Wolf erklärte anschließend, dass sie den Verein für "absolut förderungswürdig" halte — und regte gleichzeitig an, dafür zwei andere Vereine, die mittlerweile ohnehin nicht mehr existieren, von der Liste zu streichen.
Das Gremium stimmte einstimmig über die Beschlussvorlage ab. Damit wird der Verein künftig an der Verteilung der jährlichen Fördermittel in Höhe von insgesamt 9000 Euro beteiligt.








