Von Donnerstagabend bis Freitagvormittag, 13./14. August, stemmten sich 43 Einsatzkräfte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis gegen einen großflächigen Wald- und Vegetationsbrand bei Marsberg-Helminghausen im Hochsauerlandkreis. Um 18.45 Uhr erreichte sie die Alarmierung, mittlerweile haben sie ihren Einsatz beendet und befinden sich auf dem Rückweg in die Heimat.
Zwei Einsatzkräfte verletzt
39 Einsatzkräfte unterstützten die Arbeiten direkt vor Ort, vier weitere die örtliche Einsatzleitung. Beteiligt waren Kräfte der Feuerwehren Ennepetal, Hattingen, Schwelm und Witten sowie Beschäftigte der Abteilung Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung. Auch Mitglieder der Krad-Staffel des Ennepe-Ruhr-Kreises gehörten zum Kontingent. Zusammen mit der Feuerwehr Dortmund bildeten sie die 3. Bezirksbereitschaft des Regierungsbezirks Arnsberg im Rahmen der überörtlichen Hilfe des Landes NRW. Dominic Trocka von der Kreisverwaltung führte die Kräfte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis an.
Zwei Einsatzkräfte erlitten während der Löscharbeiten leichte Verletzungen; Rettungskräfte brachten sie zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus.
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Rund 100 Hektar in Flammen
Seit Donnerstagnachmittag bekämpfen die Feuerwehrkräfte den Brand im Waldgebiet Marsberg-Helminghausen. „Nach aktuellem Stand hat das Feuer bereits rund 100 Hektar Wald- und Vegetationsfläche verwüstet“, so die Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises am Freitagmittag.
Die Feuerwehr Marsberg teilte am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr mit, dass zirka 400 Einsatzkräfte vor Ort seien und das Feuer mittlerweile zwar unter Kontrolle sei, die Löscharbeiten aber voraussichtlich noch bis in den frühen Samstagmorgen andauern werden: „Durch die anhaltende Trockenheit und Hitze werden Glutnester immer wieder angefacht.“









