Erfreut zeigten sich die Mitglieder des Fördervereins des Plettenberger Krankenhauses auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag. In ihrem Bericht zur aktuellen Lage konnte die Geschäftsführerin des Radpax-Krankenhauses, Laura Gorenc, schwarze Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr melden.
Aufgrund der Zuteilung für Knie- und Hüftoperationen sei der OP-Umbau schnell angegangen und beendet worden. Hier sprechen die steigenden Patientenzahlen für sich. Der Neubau des weiteren OP-Traktes liegt im Zeitplan, es wird mit einer Fertigstellung Anfang 2027 gerechnet.
Zu einer steigenden Patientenzahl hat nach ihren Angaben ebenfalls die Anstellung zweier weiterer Ärzte geführt, die aus Attendorn gewonnen werden konnten. Dies sei ein großer Zugewinn, da hierdurch die Nachfrage der zu behandelnden Patienten erfüllt werden kann, die sich dann wiederum auf die Geschäftszahlen auswirkt.
Zum in der Öffentlichkeit thematisierten Verkauf der Parkanlage konnte Gorenc die Anwesenden Mitglieder beruhigen. Es gäbe Überlegungen, lediglich die untere Reihe der Parkanlage zu veräußern. Es seien aber noch keinerlei Entscheidungen diesbezüglich getroffen worden. Bürgermeister Ralf Beßler äußerte Bedenken hinsichtlich des Verkaufs und bot an, hierüber erst einmal gemeinsame Gespräche zu führen, was von Seiten der Geschäftsführung des Krankenhauses gern angenommen wurde.
Im weiteren Verlauf hieß Frank Schmidt als 1. Vorsitzendes des Fördervereins den seit vergangenem Jahr im Amt stehenden Bürgermeister Ralf Beßler sowie als neuen Beisitzer Oliver Prinz willkommen.
Fritz Boy, als Geschäftsführer des Fördervereins freute sich, den Mitgliedern Bericht über die im vergangenen Jahr durchgeführten geförderten Projekte zur Unterstützung des Krankenhauses zu erstatten. Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden konnten Projekte wie neue Patientenliegen für die Untersuchungsräume, Aufstehhilfen, ein neuer Kioskwagen für die Stationen sowie die Weiterentwicklung des Monitorings umgesetzt werden. Allein diese Unterstützung beläuft sich auf stolze 42.535 Euro.
Weiter im Zentrum der Aktivitäten des Fördervereins werden die offenen Gesundheitsvorträge stehen, die in Zukunft nicht mehr in der Cafeteria, sondern in der ehemaligen Kapelle stattfinden. Bei den Mitgliederzahlen gebe es sterbebedingt eine leichte Abnahme zu verzeichnen, der es nun verstärkt entgegenzuwirken gilt.
Es seien noch viele durch den Förderverein organisierte Projekte in der Pipeline, die das Plettenberger Krankenhaus stärken, wettbewerbsfähig halten und Motivation der Mitarbeiter erhalten. Die äußerst erfolgreiche Unterschriftenaktion im Jahr 2024 habe gezeigt, dass die Plettenberger zu ihrem Krankenhaus stehen. Nun gelte es, Aktionen und Werbungen durchzuführen, die gerade auch jüngeren Plettenbergern die Wichtigkeit und den Aufgabenumfang des Fördervereins näherbringen. Durch den Mindestmitgiedsbeitrag von 20 Euro werde die Gesundheitsvorsorge der Bevölkerung für alle spürbar unterstützt.
Auch aus den Reihen der anwesenden Mitglieder wurden öffentliche Aktionen angefragt, bei denen sich der Förderverein darstellt und auf die Wichtigkeit dieses Unterstützungsvereins hinweist. Die aktuelle Mitgliederzahl des Fördervereins beläuft sich auf 922, die Schallmauer von 1000 Mitgliedern wäre ein erstrebenswertes Ziel.
Kassiererin Christina Schulte-Mantel verlas den Kassenbericht 2025. Auf die Förderprojekte für das Krankenhaus entfielen 42.535 Euro, dem standen 56.260 Euro Spenden und Mitgliedsbeiträge gegenüber.









