Das Siegel „Digital fit für die Zukunft“ hat die Gemeinschaftshauptschule Stadtpark bereits im Jahr 2024 erhalten. Mit einem vom Lüdenscheider Unternehmen WiKa Erodiertechnik gespendeten 3D-Drucker kann sie ihren Technikunterricht jetzt weiter aufrüsten.
„So können sich unsere Schülerinnen und Schüler noch besser auf die moderne Arbeitswelt vorbereiten und ihre Zukunftschancen verbessern“, sagte stellvertretender Schulleiter Frank Schölzel bei der offiziellen Übergabe der Maschine.
Für Dirk und Phil Kathenbach von der WiKa Erodiertechnik ist die Nachwuchsförderung eine Herzensangelegenheit. „Ich freue mich, dass es an dieser Schule das Profil Technik gibt“, stellte Dirk Kathenbach fest. „Wir brauchen das Handwerk und hier sitzen vielleicht schon Feinwerkmechaniker von morgen.“
Phil Kathenbach hat schon seit längerem eine gute Verbindung zu der Bildungseinrichtung an der Parkstraße. Er ist immer wieder dabei, wenn der Arbeitgeberverband Lüdenscheid (AGV) und die CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) den oder die Jahrgangsbeste der Stufe 8 mit dem „Sprungbrett“-Preis, einem Laptop, auszeichnen.
Ein Expertenteam für den neuen 3D-Drucker ist schon am Start. Finn Kaminski, Nick Bahl, Mark Westphal und Nivio Klesse aus der Jahrgangsstufe 9 haben sich bereits mit dem Gerät vertraut gemacht. „Sie sollen ihr Wissen an die anderen Schülerinnen und Schüler weitergeben.“ Finn Kaminski hat bereits einen klaren Plan. Bis zum Ende des Schuljahres möchte er Stiftehalter für die Klasse herstellen. Frank Schölzel vertraut dem jungen Expertenteam und glaubt, dass das Quartett es schaffen wird, andere mit seiner Begeisterung anzustecken.
Die Idee, der Schule einen 3D-Drucker zur Verfügung zu stellen, fiel nicht aus heiterem Himmel. Vor den Weihnachtsferien hatte die Technikklasse WiKa besucht. Bei einer Betriebsbesichtigung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Betriebsabläufe des Unternehmens im Industriegebiet Freisenberg. Bei dieser Gelegenheit kam die Idee auf, den Technikunterricht der Schule mit einem 3D-Drucker zu unterstützen.
Schon vor vielen Jahren hatte sich die WiKa Erodiertechnik an der Ausstattung des Technikprofils und dem Umbau der Technikräume in den Jahren 2011 bis 2013 beteiligt. Damals steuerte die heimische Wirtschaft Spenden von 20.000 Euro zum Umbau bei.
„Wir werden das Projekt weiter begleiten“, versicherte Dirk Kathenbach zur Freude von Frank Schölzel und Schulleiter Thomas Lammers. „So kommen wir unserem Ziel näher, Schule und Wirtschaft noch enger zu verzahnen“, betonte Frank Schölzel.










