Vom 10. bis zum 20. Oktober rückt der Ennepe-Ruhr-Kreis das Thema psychische Gesundheit in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt” laden zahlreiche Institutionen zur Woche der Seelischen Gesundheit ein.

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Vielfalt statt Einheitsprogramm

Vorträge, Lesungen, ein gemeinsames Frühstück, Info-Cafés, Tage der offenen Tür und Workshops – das Programm setzt auf Abwechslung. Insgesamt 24 Veranstaltungen verteilen sich auf Ennepetal, Gevelsberg, Hattingen, Schwelm, Sprockhövel, Wetter (Ruhr) und Witten. Psychiatrische und psychosoziale Einrichtungen aus der Region öffnen dabei ihre Türen und stellen ihre Angebote vor.

Dr. Corinna Schweflinghaus, Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes im Schwelmer Kreishaus, bringt das Anliegen der Aktionswoche auf den Punkt: „Seelische Gesundheit sollte für jeden ein hohes Gut sein und bei jedem Einzelnen hoch im Kurs stehen.” Sie empfiehlt allen Interessierten einen Blick ins Programmheft, das die gesamte Bandbreite der Angebote versammelt.

Auftakt mit Musik im Wittener Krankenhaus

Den Startschuss gibt das Marien-Hospital in Witten: Am Samstag, 10. Oktober, beginnt dort um 12 Uhr die Auftaktveranstaltung. Zwei Stunden lang bietet sich Gelegenheit für Gespräche, neue Kontakte und einen ersten Überblick über das vielfältige Angebot der Aktionswoche. Norma Kroll, Psychiatriekoordinatorin des Ennepe-Ruhr-Kreises, und die psychologische Psychotherapeutin Elisabeth Miro führen durch das Programm. Für den musikalischen Rahmen sorgt Sängerin Lea Bergen.

Programmheft gibt Orientierung

Wer sich vorab informieren möchte, findet das komplette Programmheft auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.en-kreis.de. Es beschreibt nicht nur alle Veranstaltungen im Detail, sondern verrät auch, ob eine Anmeldung nötig ist oder – in Ausnahmefällen – eine Teilnahmegebühr anfällt.