Im vergangenen Jahr hat der Fachbereich Brandschutzerziehung unter der Leitung von Mike Söhl ein neues Konzept entwickelt, um sowohl für Kinder als auch für die Feuerwehr effektiver zu arbeiten. Dazu werden an zwei Samstagen vor den Sommerferien die Schulkinder der Kiersper Kindergärten mit ihren Erzieherinnen für die Brandschutzerziehung ins Gerätehaus Stadtmitte eingeladen.
Dort durchlaufen sie verschiedene Stationen. Der Vorteil: „Alle Ressourcen des Gerätehauses sind nutzbar, für die Kinder viel spannender und lehrreicher und das Personal besser einsetzbar“, erklärt Feuerwehr-Pressesprecher Christian Schwanke. So besuchten an den Samstagen rund 160 Vorschulkinder aus den neun Kiersper Kindergärten jeweils von 9 bis 13 Uhr das Gerätehaus Stadtmitte. Dort waren sechs Stationen vorbereitet, die in Kleingruppen durchlaufen wurden.
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Dabei ging es darum, wie der Notruf richtig abgesetzt wird oder wie eine Kerze richtig angezündet wird. Mit Hilfe des Brandhauses wurde gezeigt, wie sich Rauch in einem Wohnhaus ausbreitet und wie wichtig Rauchmelder sind. Das Verhalten in einem Brandfall wurde besprochen und auch praktisch geübt. Es ging aber auch um die Feuerwehr selbst. Ihre Ausrüstung und Fahrzeuge wurden gezeigt und alles konnte genau angesehen werden. „Auch was alles passiert, vom Notruf bis die Feuerwehr am Einsatzort ist, wurde besprochen und erklärt“, so Schwanke.
Im Anschluss gab es noch zwei Highlights für die Kinder: Es wurde simuliert, was passiert, wenn eine Deodose zu heiß wird und explodiert, und was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Am Ende hieß es „Wasser marsch!“ und die Kinder konnten mit Strahlrohren selbst zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau werden.










