Der Hilfstransport des Vereins „Kinder von Tschernobyl“ bringt die Güter laut Vereins-Meldung nach Bila Zerkwa – eine Stadt mit etwa 200.000 Einwohnern, die von dem Kriegsgeschehen nur wenig betroffen sei.
„Der Lastwagen gehört dem Hilfs- und Missionswerk Friedensstimme in Marienheide, das schon seit Jahren für ‚Kinder von Tschernobyl‘ fährt – eine bewährte Zusammenarbeit“, so Helmut Willnat, zuständig für Schriftführung und Transporte des Vereins.

„Auch die evangelische Kirchengemeinde in Bila Zerkwa ist sehr rührig und bringt Hilfsgüter ständig in die Kriegszone nach Bachmut, das stark umkämpft ist und nach Cherson, das von der Flutkatastrophe durch den gesprengten Staudamm betroffen war“, teilt Willnat mit.
Spendenfinanziert: Kinderfreizeit gegen Kriegswirren
Die ukrainische Kirchengemeinde habe in ihrem Gemeindehaus auch Flüchtlinge aufgenommen und in diesem Jahr wieder eine Kinderfreizeit mit 100 Kindern durchgeführt, „um ihnen in den Kriegswirren ein paar Tage Normalität mit Spielen und Ungezwungenheit zu bieten“, heißt es in der Mitteilung. Die Verein ‚Kinder von Tschernobyl‘ habe diese Maßnahmen durch Spenden mitfinanzieren können.
Die Spenden, die der Verein erhält, ermögliche es auch, dass die Kirchengemeinde seit einigen Jahren eine Armenküche betreibe, die werktäglich für 50 bis 60 bedürftige Familien koche.
Die Vorsitzenden des Vereins, Gisela Steinbach aus Kierspe und Wolfgang Theunissen aus Marienheide, hoffen, dass auch zukünftig genug Sachspenden für die Hilfstransporte zusammenkommen und dass die Geldspenden es weiterhin ermöglichen, die Hilfe für die Ukraine zu unterstützen.
Fotogalerie:


Kinder von Tschernobyl e.V.
Kontakt
Gisela Steinbach: 02359 / 903173
Wolfgang Theunissen: 02264 / 8446
Homepage: www.kinder-von-tschernobyl-kierspe.de









