Die acht Kommunen der Leader-Region Lenneschiene wollen ihre interkommunale Zusammenarbeit auch über die Regionale 2025 hinaus fortsetzen. Die politischen Gremien aller beteiligten Städte und Gemeinden haben entsprechende Beschlüsse gefasst.
Seit 2009 arbeiten Schmallenberg, Lennestadt, Finnentrop, Plettenberg, Werdohl, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Iserlohn gemeinsam an regionalen Entwicklungszielen. Verbunden sind sie nicht nur geografisch durch die Lenne und die Lenneroute, sondern auch durch den Anspruch, Herausforderungen gemeinsam zu lösen.
Gemeinsame Projekte als Motor
Ein aktuelles Beispiel dieser Zusammenarbeit ist das Leader-Projekt „Essbare Lenneschiene“. Entlang der rund 140 Kilometer langen Lenneroute wurden 75 Obstbäume mit alten und seltenen Sorten gepflanzt.
Das Projekt verbindet ökologische Ziele mit regionaler Identität. Alte Sorten wie der Siemesapfel oder die Plettenberger Herrenbirne werden erhalten und gleichzeitig für die Bevölkerung erlebbar gemacht. Bürger sollen künftig entlang des Radwegs Obst ernten und sich über Herkunft und Besonderheiten der Sorten informieren können.
Die Idee entstand in interkommunalen Abstimmungsrunden und wurde im Rahmen der Regionale 2025 ausgezeichnet.
Blick auf Zukunftsthemen
Auch in Zukunft wollen die Kommunen ihre Zusammenarbeit gezielt ausbauen. Im Blickpunkt stehen Themen wie Klimafolgenanpassung, etwa beim Hochwasser- und Starkregenschutz, nachhaltige Mobilität entlang der Lenne sowie die gemeinsame Planung in der Energiewende.
Die Südwestfalen Agentur betont, die Entwicklung sei ein Beispiel funktionierender regionaler Kooperation. Gemeinsames Handeln ermögliche Lösungen, die einzelne Kommunen allein kaum erreichen könnten.
Um die Zusammenarbeit in ganz Südwestfalen zu stärken, erarbeitet die Südwestfalen Agentur im Auftrag der fünf Kreise bis zum Sommer das praxisnahe „Handlungskonzept Südwestfalen 2040“. Woran soll Südwestfalen künftig gemeinsam arbeiten, wer geht voran, wie wird das Wissen in der Region geteilt? Diese Fragen sollen auch beim Südwestfalen-Konvent am 29. April von 16 bis 20 Uhr in der Schauburg Iserlohn diskutiert werden.










