Neun Straftaten und insgesamt 157 Ordnungswidrigkeiten hat der Verkehrsdienst im Märkischen Kreis am Karfreitag, 3. April, im Rahmen der „Carfriday-Kontrollen" festgestellt und geahndet. Dabei handelte es sich vor allem um Verstöße gegen den Versicherungsschutz sowie um Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Unter dem Motto „Rot für Raser" hatten die Einsatzkräfte am Karfreitag besonders die Geschwindigkeit, die Fahrtauglichkeit der Fahrer und die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge im Blick. Besonders auffällig war ein Fahrer aus dem Märkischen Kreis in Halver, der auf der B229 mit 102 km/h bei erlaubten 60 km/h vom Radarwagen erfasst wurde.
In Lüdenscheid endete die Fahrt eines Fahrers zudem vorzeitig, weil sein Fahrzeug nicht den gesetzlichen Vorschriften entsprach. Die Betriebserlaubnis war erloschen, sodass er nur noch bis nach Hause fahren durfte. Grund dafür waren nachgerüstete gelbe Scheinwerfer, die zudem zu dunkel waren, berichtet die Polizei des Märkischen Kreises.
In Menden stellten die Beamten außerdem ein Motorrad sicher, das weder ein Kennzeichen noch eine Straßenzulassung besaß. Der Fahrer hatte keinen Führerschein, und gegen ihn lag zudem ein Haftbefehl vor.
Alkohol und Drogen kaum ein Thema
Für die Polizisten gab es am Karfreitag doch auch erfreuliche Nachrichten: „Alkohol und Drogen spielten bei den zahlreichen Kontrollen kaum eine Rolle", heißt es in der Mitteilung der Polizei. „Lediglich ein 23-Jähriger musste zur Blutabnahme mit zur Wache nach Lüdenscheid. Er hatte alkoholisiert einen Motorroller an der Parkstraße geführt."
Für die Polizei bleibt klar, dass es im gesamten Kreisgebiet auch künftig Kontrollen geben wird. Gerade die Geschwindigkeit als eine Hauptunfallursache bleibt klar im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit, heißt es weiter.









