Der Wupperverband startet am 18. Mai mit der Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens Freibad Schwelm. Die Arbeiten sollen rund sechs Monate dauern.

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Das Becken schützt gemeinsam mit dem Hochwasserrückhaltebecken Oelkinghausen unter anderem Bereiche entlang der südlichen Schwelme sowie die Bahnstrecke Richtung Hagen vor Hochwasser. Wie der Wupperverband mitteilt, will er mit der Sanierung die Anlage aus den 1990er Jahren an aktuelle Sicherheitsstandards anpassen und den Hochwasserschutz verbessern. Die Investitionskosten liegen bei rund 1,2 Millionen Euro. Die Bezirksregierung Arnsberg fördert das Projekt zu 80 Prozent als Hochwasserschutzmaßnahme.

20 Kubikmeter Schlamm für Amphibienschutz gesichert

Im Zuge der Arbeiten werden unter anderem die Dämme erneuert. Die Hochwasserschutzfunktion des Beckens soll während der Bauzeit weitgehend erhalten bleiben. Da sich dauerhaft Wasser im Becken befindet, dient es auch als Lebensraum für Amphibien. Um die Tiere zu schützen, werden nach Angaben des Wupperverbandes rund 20 Kubikmeter Schlamm zwischengelagert und nach Abschluss der Arbeiten wieder eingebracht.