Bereits zum zweiten Mal in Folge war das Nattenbergstadion in Lüdenscheid Schauplatz des Lebenshilfe-Cups. Beim vierten Turnier am 13. Juni traten zehn Mannschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen gegeneinander an – und feierten gemeinsam ein Fest des inklusiven Fußballs.

 Teams aus Bochum, Krefeld, Herne, Iserlohn, Dortmund, Düsseldorf, Volmarstein, Hüingsen und Lüdenscheid maßen sich auf dem Rasen des Nattenbergstadions. Zwei DFB-Schiedsrichter leiteten die Partien. Der LH-Cup hat sich inzwischen zu einem etablierten jährlichen Turnier entwickelt, das weit über die Region hinaus Strahlkraft entfaltet. 

Das Heimteam der Lebenshilfe Lüdenscheid – Märkischer Kreis lieferte dabei eine bemerkenswerte Leistung: Im Neunmeterschießen verpassten die Lüdenscheider nur knapp den Einzug ins Halbfinale. Im Spiel um Platz drei unterlagen sie in einer spannenden Partie und belegten schließlich den vierten Rang. Den Turniersieg holte sich die Werkstatt Iserlohn vor dem HPZ Krefeld und Wewole 1 aus Herne. 

„Der sportlich-faire Umgang und die freundschaftliche Atmosphäre unter allen Teams waren auch in diesem Jahr wieder besonders beeindruckend. Viele Mannschaften kennen sich bereits seit mehreren Jahren, was den Austausch und das Gemeinschaftsgefühl zusätzlich stärkt. Die Rückmeldungen aller Teilnehmenden waren durchweg positiv – das macht uns sehr stolz", sagt Marvin Messam von der Lebenshilfe Lüdenscheid–Märkischer Kreis. 

Ein herzlicher Dank der Ausrichter gilt allen Helfern, die den reibungslosen Ablauf des Turniers ermöglicht haben. Die Vorfreude auf den fünften Lebenshilfe-Cup im kommenden Jahr ist bereits spürbar groß.