Die Containeranlagen für das Märkische Gymnasium Iserlohn und das Gymnasium Letmathe werden nicht wie geplant zum Beginn des neuen Schuljahres fertig.

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Lieferverzögerung verschiebt Fertigstellung

Nach Angaben der Stadt wurden alle erforderlichen Schritte – von der Genehmigungsplanung über die Ausschreibung bis zur Auftragsvergabe – fristgerecht durchgeführt. Vertraglich war vereinbart, dass die Containeranlagen bis zum 7. August am Märkischen Gymnasium Iserlohn und bis zum 14. August am Gymnasium Letmathe fertiggestellt werden.

In regelmäßigen Gesprächen hat die beauftragte Firma den Zeitplan zunächst bestätigt. Erst am 17. Juli sei mitgeteilt worden, dass sich die Anlieferung der Container verschiebt und die vereinbarten Fristen nicht eingehalten werden können.

Stadt prüft rechtliche Schritte

Nach aktuellem Stand sollen die Container für beide Schulen ab dem 17. August angeliefert werden. Dadurch verschieben sich auch die Montage sowie die anschließenden Ausbau-, Einrichtungs- und Möblierungsarbeiten. Eine Inbetriebnahme der Anlagen ist voraussichtlich erst nach den Herbstferien möglich.

Das Rechtsamt der Stadt ist bereits eingeschaltet und begleitet die Durchsetzung der vertraglichen Ansprüche gegenüber der beauftragten Firma. Zudem wird geprüft, welche rechtlichen und vertraglichen Konsequenzen sich aus der Verzögerung ergeben und ob mögliche Folgekosten geltend gemacht werden können.

Interimslösungen für den Unterricht

Am Dienstag, 21. Juli, hat die Stadt mit den Schulleitungen über das weitere Vorgehen und mögliche Übergangslösungen gesprochen. Für das Gymnasium Letmathe wurde bereits eine schulinterne Interimslösung gefunden.

Die Stadt steht weiterhin in engem Austausch mit der beauftragten Firma und den Schulleitungen, um die Auswirkungen der Verzögerung möglichst gering zu halten. Die politischen Gremien und die betroffenen Schulen sollen fortlaufend über den weiteren Projektverlauf informiert werden.