Rund 250 Einsatzkräfte haben am Dienstag einen Waldbrand zwischen Iserlohn-Letmathe und Nachrodt-Wiblingwerde bekämpft. Das Feuer erfasste rund 10.000 Quadratmeter Waldfläche. Erst in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 15. Juli, konnte der Einsatz weitgehend beendet werden.

Update 15. Juli, 11.45 Uhr

Die anhaltende Trockenheit und die damit verbundene hohe Waldbrandgefahr stellten die Feuerwehren im Märkischen Kreis am Dienstag, 14. Juli, vor eine große Herausforderung. Bei einem Waldbrand zwischen Iserlohn-Letmathe und Nachrodt-Wiblingwerde standen rund 250 Einsatzkräfte im Einsatz, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.

Aufgrund der Hanglage und des unwegsamen Geländes breitete sich das Feuer schnell aus. Insgesamt standen rund 10.000 Quadratmeter Waldfläche in Flammen. Die starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar, die Rauchsäule reichte bis nach Hagen. Aufgrund der Rauchbelastung und der Geruchsbelästigung wurde zeitweise eine NIINA-Warnung ausgelöst.

Zur Unterstützung wurden zahlreiche weitere Einheiten hinzugezogen. Neben der gesamten Feuerwehr Iserlohn waren unter anderem ein Wassertransportzug der Feuerwehren aus Menden, Hemer, Neuenrade und Balve sowie die überörtlichen Löschzüge aus Menden und Lüdenscheid im Einsatz. Auch die Feuerwehr Nachrodt-Wiblingwerde unterstützte mit der Drohneneinheit des Märkischen Kreises, einem Löschfahrzeug und einem geländegängigen Fahrzeug zur Rettung in schwer zugänglichem Gelände. Ein angeforderter Hubschrauber, der Löschwasser abwerfen sollte, konnte nicht eingesetzt werden, da sich die Brandfläche unter Hochspannungsleitungen befand.

Rund 250 Einsatzkräfte im Großeinsatz bei einem Waldbrand bei Iserlohn.
Foto: Märkischer Kreis

Durch die Maßnahmen konnte der Brand am Abend eingedämmt und die betroffenen Flächen abgelöscht werden. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden des Mittwochs, 15. Juli. Die Aufräumarbeiten sollen noch bis in die Mittagsstunden andauern. Kreisbrandmeister Michael Kling zog eine positive Bilanz: „Dieser Einsatz hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich die Feuerwehren gemeinsam mit dem Märkischen Kreis in den vergangenen Jahren intensiv auf Vegetationsbrände eingestellt haben.“ Besonders die vorbereiteten Einheiten für Wassertransport, Vegetationsbrandbekämpfung, Erkundung und Logistik hätten sich bewährt.

Update 19.50 Uhr

Mittlerweile sind Feuerwehren aus dem gesamten Märkischen Kreis im Einsatz.

Die Feuerwehr bittet darum, den Bereich zu meiden, da die Einsatzfahrzeuge viel Platz auf engen Wegen benötigen.

Update 17 Uhr:

Wie die Feuerwehr mitteilt, muss auch die Hohenlimburger Straße (K24) zwischen Hohenlimburg und Veserde voll gesperrt werden.

Erstmeldung, 16.45 Uhr

Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und auf nachrückende Einsatzkräfte zu achten. Wie lange die Sperrung andauern wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Über die Warn-App NINA spricht die Feuerwehr eine Warnung vor Rauchgasen aus. Die Feuerwehr bittet darum, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

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