Am Samstag, 24. Januar, wird im Lüdenscheider Kulturhaus der, laut Veranstalter, rasante Irrwitz „Pension Schöller“ um 19.30 Uhr präsentiert. Mit diesem Theaterstück zündeten Wilhelm Jacoby und Carl Laufs 1890 eine der erfolgreichsten Lachbomben der deutschen Theatergeschichte.
Unter der Regie von Kristoffer Keudel wird das Stück von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs in einer Bearbeitung von Jürgen Wöllfer gezeigt. Zum Ensemble gehören Burghard Braun, Lesley-Ann Eisenhardt, Arikia Orbán, Mike Kühne, Tobias Schwieger, Carolin Leweling, Guido Thurk, Mario Thomanek und Jan Hendrik Kroll.
Für dieses Stück können Karten ab 13 Euro zzgl. Gebühren an der Theaterkasse (Telefon 0 23 51/17 12 99), im Webshop des Kulturhauses und – abhängig von der Verfügbarkeit – an der Abendkasse vor der Veranstaltung erworben werden. An dieser gilt ein erhöhter Eintrittspreis. Zusätzlich können Karten aber auch im Klein Oho im Sterncenter Lüdenscheid gekauft werden.
Die Geschichte
In dem Stück treibt Philipp Klapproth, ein älterer Herr mit unstillbarem Abenteuerdrang, seine Familie zuverlässig an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Als er bei Kaffee und Kuchen in einem Berliner Café plötzlich den dringenden Wunsch äußert, einmal eine „echte Nervenheilanstalt“ zu besichtigen, bricht bei seinem Neffen Alfred die Panik aus.
In seiner Verzweiflung lässt sich Alfred zu einem Plan überreden: Statt Irrenanstalt wird Onkel Klapproth kurzerhand in der berüchtigten Pension Schöller einquartiert – einem Ort, an dem Sonderlinge, Exzentriker und wandelnde Kuriositäten fröhliche Treffen feiern.
Es folgen schräge Marotten, absurde Auftritte und Persönlichkeiten, die Klapproths Erwartungen sprengen. Begeistert erklärt er die Pension zum Zentrum gepflegten Wahnsinns. Aber die Eskalation lässt nicht lange auf sich warten: Eine Einladung auf Klapproths Landgut wirkt wie ein Startschuss – und plötzlich marschiert die komplette Truppe der vermeintlichen „Irren“ dort ein.









