Ein Sturz in einem Gebäude an der Glörtalsperre hat am Sonntagabend, 31. Mai, einen umfangreichen Rettungseinsatz ausgelöst. Gegen 19.30 Uhr forderte der Rettungsdienst die Freiwillige Feuerwehr Breckerfeld zur Unterstützung an.
Eine Person war zuvor eine Kellertreppe hinuntergestürzt und hatte sich dabei verletzt. Der alarmierte Rettungsdienst übernahm die medizinische Erstversorgung. Aufgrund starker Rückenschmerzen und der beengten Platzverhältnisse im Gebäude gestaltete sich der Abtransport des Patienten jedoch schwierig.
Feuerwehr übernimmt Tragehilfe
Die Einsatzkräfte des Löschzugs Breckerfeld und der Löschgruppe Zurstraße unterstützten den Rettungsdienst beim schonenden Transport des Patienten aus dem Keller. „Die räumliche Situation im Gebäude hat den Einsatz deutlich erschwert“, erklärt Hendrik Binder, Sprecher des Löschzugs Breckerfeld. „Unser Ziel bestand darin, den Patienten so schonend wie möglich aus der engen Umgebung zu retten und zügig weiterführende medizinische Hilfe zu ermöglichen.“ Parallel richtete die Feuerwehr auf der nahegelegenen Staumauer einen Landeplatz für einen Rettungshubschrauber ein und sicherten diesen ab.
Schneller Transport in Spezialklinik
Nach der Rettung aus dem Gebäude übergaben die Einsatzkräfte den Verletzten an die Besatzung des Rettungshubschraubers. Dieser flog den Patienten zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik. Die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Breckerfeld konnten ihren Einsatz an der Glörtalsperre nach rund 100 Minuten beenden.








