„2025 war für die Volksbank Kierspe sehr erfolgreich“, zog Bankdirektor Stephan Baldschun am Donnerstagabend, 4. September, in seinem Vorstandsbericht vor der Vertreterversammlung in den Räumlichkeiten der Volksbank Kierspe an der Friedrich-Ebert-Straße eine überaus positive Bilanz unter das vergangene Geschäftsjahr.

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2025 mit starkem Plus abgeschlossen

Eröffnet wurde die Versammlung zuvor mit dem Grußworten des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Harald Klingelhöfer und einem Rückblick auf die letztjährigen Feierlichkeiten zum 125. Geburtstag der Volksbank.

Dann bestimmten Zahlen und Bilanzen die Tagesordnung. Die Verbundbilanz bestätigte das kontinuierliche Wachstum der Volksbank Kierspe nicht nur, sondern legte 2025 sogar überdurchschnittlich mit einem Sprung um 23,1 Millionen Euro zu. Stand man 2020 bei 142,4 Millionen Euro und fragte sich noch 2020, ob die 300 Millionen Euro erreichbar seien, ist man damit jetzt bei knapp 350 Millionen Euro angekommen.

Auch alle anderen Zahlen bestätigten diese positive Entwicklung. Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen habe die Volksbank Kierspe das Geschäftsjahr 2025 mit einem Plus von 13,5 Millionen Euro (+8,4 Prozent) abschließen können, so Baldschun. Es sei gelungen, die Eigenkapitalbasis zu stärken und damit auf die steigenden Eigenkapitalanforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein.

Die Volksbank Kierspe konnte das Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit einem Plus 8,4 Prozent abschließen.
Foto: Martin Büdenbender

Vorsichtiger Ausblick auf 2026

Weniger optimistisch blickte der Bankdirektor auf das laufende Geschäftsjahr, das noch mehr als 2025 von den schwierigen wirtschaftlichen und weltpolitischen Entwicklungen geprägt sei. Für 2026 sei kein Wachstum zu erwarten, hofft Baldschun, dass am Ende des Jahres zumindest eine „schwarze Null“ steht.

Versammlung stimmt geschlossen zu

Der 2025 erwirtschaftete Bilanzgewinn von 219.000 Euro solle für gesetzliche Rücklagen und andere Ergebnisrücklagen sowie für die Ausschüttung einer Dividende von 6,5 Prozent verwendet werden.

Die Vertreterversammlung war sich bei den Abstimmungen einig.
Foto: Martin Büdenbender

Die Vertreterversammlung stimmte diesem Vorschlag des Vorstandes einstimmig zu. Auch in allen anderen Entscheidungen des Abends — Feststellung des Jahresabschlusses, Entlastung des Vorstands, Wahlen zum Aufsichtsrat (Corinna Hohage-Jentsch und Michael Vedder wurden wiedergewählt) — wurden einstimmig  getroffen.