Das Stadtmuseum Iserlohn lädt alle Interessierten am Mittwoch, 2. September, um 17 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die stadtgeschichtliche Dauerausstellung ein.
Einblicke in Iserlohns bewegte Vergangenheit
Im historischen Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert wird die bewegte Geschichte Iserlohns lebendig. Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise von der Stadtgründung im Hochmittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Draht- und Messinggewerbe, das sich aus der frühen Eisenverhüttung und später dem Galmeibergbau entwickelte. Beide Wirtschaftszweige prägten die Entwicklung Iserlohns über Jahrhunderte hinweg. Sie trugen zum Wohlstand der Iserlohner Kaufleute bei, waren zugleich aber auch mit schwierigen sozialen Verhältnissen und Armut verbunden.
Auch die politische Geschichte der Stadt wird im Bürgerhaus beleuchtet. Im 19. Jahrhundert diente das Gebäude als Zeughaus und wurde während der Revolution im Mai 1849 gestürmt. Zudem entstanden in Iserlohner Gasthäusern im Laufe des Jahrhunderts zahlreiche Vereine und politische Clubs, die das gesellschaftliche und politische Leben der Stadt mitprägten.
Zu den Höhepunkten der Dauerausstellung gehören das mittelalterliche Kettenhemd und die berühmten Iserlohner Tabaksdosen aus dem Siebenjährigen Krieg. Die Nachbildungen der historischen Gaststätte Bintz am Ohl und des Musikhauses Muck (1950er Jahre) sind bei den Besuchern aus nostalgischen Gründen besonders beliebt, berichtet die Stadt Iserlohn.
Zu den Höhepunkten der Dauerausstellung zählen das mittelalterliche Kettenhemd sowie die bekannten Iserlohner Tabaksdosen aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges. Besonders beliebt bei den Besuchern sind zudem die Nachbildungen der historischen Gaststätte Bintz am Ohl und des Musikhauses Muck aus den 1950er-Jahren. Sie wecken bei vielen Gästen nostalgische Erinnerungen, berichtet die Stadt Iserlohn.
Anmeldung erforderlich
Die Teilnahme an einer öffentlichen Führung kostet vier Euro. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Eine Anmeldung ist unter den Telefonnummern 02371 217-1961 und -1963 oder via E-Mail an [email protected] unter Angabe einer Telefonnummer erforderlich.








