Die Stadt Meinerzhagen hat das Förderprogramm für Kleinst-Solaranlagen neu aufgelegt: Weitere 5000 Euro stehen zur Verfügung, die Bürger beantragen können.
Die Stadt gewährt je Wohnung bis zu 100 Euro Förderung. Einzige Einschränkung bei den sogenannten Stecker-Solaranlagen: Die maximale Leistung darf 800 Watt nicht überschreiten. Bisher haben rund 120 Meinerzhagener die Förderung beantragt, die geförderten Anlagen haben eine gemeinsame Maximalleistung von rund 96 kW.
26 Tonnen CO₂ eingespart
Was die Förderung bereits bewirkt hat, fasst Eric Ludewig, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Meinerzhagen, zusammen: „Die Anlagen erzeugen jährlich rund 76.800 kWh Strom direkt vor Ort. Das entspricht ungefähr dem Jahresverbrauch von 20 bis 25 Haushalten. Gleichzeitig werden etwa 26 Tonnen CO₂ eingespart, ein konkreter Beitrag zum Klimaschutz, der direkt bei den Menschen zuhause ankommt.“ Mindestens genauso wichtig laut Ludewig: Dass sich eine Stecker-Photovoltaik-Anlage bestens dafür eignet, sich mit der eigenen Stromerzeugung vielleicht auch in größerem Maßstab zu beschäftigen. „Nicht selten ist das der erste Schritt hin zu einer größeren Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach.“
Ludewig berät Interessenten an der Förderung per Mail an [email protected], telefonisch unter 02354/77-199 oder persönlich. Zudem sind weitere Hinweise auf der Website der Stadt Meinerzhagen hinterlegt.







