Wo könnte in Breckerfeld ein Skatepark und/oder Pumptrack entstehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss am Dienstag, 22. September, ab 17 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses. Die Sitzung findet in diesem Punkt öffentlich statt.
Drei Standorte stehen zur Wahl
Für das Projekt ließ die Stadt laut einer gutachterlichen Stellungnahme drei Standorte untersuchen: den Bolzplatz am Hansering, die Sport- und Freizeitanlage an der Wahnscheider Straße sowie den Bereich Windmühlencenter/Alter Friedhof.
Die Fraktionen sollten die Sommerpause nutzen, um mit der Ideenwerkstatt, den Initiatoren des Projekts und möglichen Anwohnern über die Standorte zu sprechen. Auf Grundlage dieser Gespräche will der Ausschuss nun über das weitere Vorgehen beraten.
Skatepark stellt höhere Anforderungen
Bei der Standortfrage spielt vor allem auch die Lärmbelastung eine Rolle, wie bereits die Diskussion der Stadtvertretung am 7. Juli dieses Jahres zeigte. Laut Gutachten lasse sich die zu erwartende Geräuschimmission eines Pumptracks (Bikepark) an allen drei Standorten grundsätzlich mit einer Öffnungszeit von 9 bis 21 Uhr vereinbaren.
Bei einem Skatepark sehe die Situation anders aus. Hier kommen laut Standortgutachten nur der Alte Friedhof und die Sport- und Freizeitanlage infrage — wobei auch dort zusätzliche Schallschutzmaßnahmen notwendig wären.
Bürgermeister André Dahlhaus verwies zudem darauf, dass die Stadt neben dem Schallschutz auch im Blick behalten müsse, dass eine solche Anlage möglicherweise anders oder länger genutzt werden könnte als genehmigt. In solchen Fällen könnten ordnungsbehördliche Maßnahmen notwendig werden, die zusätzlichen Personal- und Kostenaufwand verursachen.
Entscheidung über das Projekt
Der Ausschuss soll nun am Dienstag zwischen den drei Standorten abwägen. Gleichzeitig steht grundsätzlich aber auch die Frage im Raum, ob die Planungen für einen Skatepark und/oder Pumptrack überhaupt weitergeführt werden.







