"Ob die Käufer auf einen Fake-Shop hereingefallen sind oder der Anbieter lediglich Lieferprobleme hat, muss nun herausgefunden werden" teilt die Polizei mit - und warnt in diesem Zusammenhang gleichzeitig vor einer steigenden Zahl sogenannter Fake-Shops im Internet.
Hinweise auf Fake-Shops
Diese betrügerischen Online-Angebote sind für Verbraucher häufig kaum von seriösen Anbietern zu unterscheiden. Selbst Preise auf realistischem Niveau schließen einen Betrug nicht aus.
Hinweise auf einen Fake-Shop können fehlerhafte oder widersprüchliche Angaben im Impressum sein. Verbraucher sollten insbesondere die dort genannte Adresse kritisch prüfen. Auch angebliche Handelsregistereinträge lassen sich kostenlos über den Bundesanzeiger überprüfen. "Allerdings nutzen Betrüger immer wieder die Namen tatsächlich existierender Firmen, wodurch eine eindeutige Erkennung erschwert wird", so die Polizei.
Ein weiteres Warnsignal können untypische Warenangebote sein, etwa wenn ein Unternehmen plötzlich branchenfremde Produkte verkauft. Zudem fällt auf, dass im Bestellprozess häufig zunächst mehrere Zahlungsmethoden angezeigt werden, letztlich aber nur die Möglichkeit der Vorkasse bleibt. "Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Zahlungen auf ausländische Konten erfolgen sollen", rät die Polizei.
Teilweise schmücken sich Fake-Shops auch mit gefälschten Gütesiegeln. Bei seriösen Anbietern sind diese Siegel anklickbar und führen zu den entsprechenden Bewertungsseiten. Die Polizei empfiehlt, im Zweifel von einem Kauf Abstand zu nehmen und verdächtige Internetseiten zu melden.









