Diese Meldung der Polizei Märkischer Kreis hat die Iserlohn Roosters kalt erwischt und für Aufregung gesorgt: „Wir stellen uns mit Beginn der Eishockey-Saison 2026/2027 neu auf und richten den Fokus künftig mehr auf die Sicherheit im öffentlichen Raum. Größere Sportveranstaltungen bedeuten für uns einen erheblichen Personal- und Arbeitsaufwand“, erklärte die Behörde am Donnerstag, 10. September. Völlig überraschend kam die Nachricht gleichwohl nicht.

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Gespräch mit Stadt und Polizei

„Es gab zwar heute ein Gespräch zwischen Vertretern der Stadt Iserlohn, der Polizei und uns. Von der Meldung haben wir allerdings auch erst nach deren Veröffentlichung erfahren“, so Felix Dötsch, bei den Roosters für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Selbstverständlich gebe es Sicherheitskonzepte, die mit dem Ordnungsamt, dem Sicherheitsdient, der Polizei, den Vertretern der Gäste-Fans sowie den eigenen Fanbeauftragten besprochen worden seien.

Spiele individuell betrachtet

Die Polizei weiter: „Alle Saisonspiele der Iserlohn Roosters werden durch uns individuell betrachtet und begleitet. Wie viele Einsatzkräfte präsent sind, hängt unter anderem davon ab, welcher Verein gastiert, ob Gefahrenmomente zu erwarten sind und zu welcher Lageeinschätzung wir gelangen. An dieser bewährten Praxis halten wir auch in Zukunft fest und loben die stets konstruktive Zusammenarbeit mit Verein und Sicherheitsdienst.“

Für Sicherheit ist Veranstalter verantwortlich

Die Zuständigkeiten im Stadion würden mit Beginn der neuen Saison klarer getrennt. Für die Sicherheit innerhalb der Eissporthalle und den reibungslosen Spielbetrieb sei rechtlich grundsätzlich der Veranstalter verantwortlich. Bisher zeigte die Poliizei auch im Innenraum Präsenz. „Wir konzentrieren uns stattdessen wieder mehr auf unsere Kernaufgaben im öffentlichen Raum. Darunter fallen zum Beispiel die Bereiche außerhalb des Stadions sowie Abfahrtsorte oder Reisewege von Fangruppen. In der Eissporthalle selbst ist und bleibt der private Sicherheitsdienst erster Ansprechpartner. Nur bei plötzlichen und akuten Gefahrenlagen werden wir auch im Stadion die vom Veranstalter beauftragten Kräfte im Notfall unterstützen.“