Zu hohe Geschwindigkeit gehört weiterhin zu den häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle mit schweren Folgen. Im Rahmen der europaweiten Kontrollaktion „Roadpol Speed“ hat die Polizei im Märkischen Kreis deshalb in der vergangenen Woche verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden 1171 Fahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren.
Kontrollen mit Radar und Lasermessgeräten
Neben den Radarwagen waren auch Polizeibeamte mit Lasermessgeräten im Einsatz. Fahrzeugführer, die dabei zu schnell unterwegs waren, wurden unmittelbar nach dem Verstoß angehalten und kontrolliert.
Geschwindigkeit bei 208 Unfällen Hauptursache
Die Polizei sieht in den Kontrollen einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Ein Blick auf die Unfallzahlen des vergangenen Jahres zeigt, welche Rolle Geschwindigkeit bei schweren Unfällen spielt. Bei 208 Unfällen mit Getöteten oder Verletzten beziehungsweise schwerwiegendem Sachschaden war laut Polizei im vergangenen Jahr die gefahrene Geschwindigkeit die Hauptunfallursache.
Noch deutlicher wird die Bedeutung bei den schwersten Unfällen: Betrachtet man ausschließlich Unfälle mit Schwerverletzten oder Getöteten, war überhöhte Geschwindigkeit bei 49 Unfällen die Hauptursache. Damit lag sie in dieser Kategorie an der Spitze der Unfallursachen.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Geschwindigkeitskontrollen auch über die Aktionswoche hinaus fortgesetzt werden.









