Die zusätzlichen Räume für den G8/G9-Bedarf an den Iserlohner Gymnasien nehmen Gestalt an: Am Märkischen Gymnasium sind die ersten Container eingetroffen, am Gymnasium Letmathe soll die Lieferung in Kürze erfolgen. Die neuen Anlagen sollen nach den Herbstferien zur Verfügung stehen.

38 Module für das Märkische Gymnasium

Am Märkischen Gymnasium Iserlohn (MGI) sind am Dienstag, 25. August, bereits die ersten 13 Container-Modulen auf dem Schulgelände eingetroffen. „Bis Ende dieser Woche werden auch die restlichen der insgesamt 38 Module geliefert und zu einer einheitlichen Containeranlage verbaut“, erklärte die Stadt Iserlohn tags darauf.

Damit würden auf rund 670 Quadratmetern moderne Ausweichflächen für den G8/G9-Bedarf entstehen, die auf bereits vorbereiteten Fundamenten und Anschlüssen montiert werden. Direkt im Anschluss soll der Innenausbau samt Gebäudetechnik, Böden und Türen starten.

45 Container für Letmathe

Auch am Gymnasium Letmathe rückt der Start der Arbeiten näher. Im Laufe der kommenden Woche sollen dort 45 modulare Stahlcontainer eintreffen. Die einzelnen Elemente werden vor Ort so miteinander gekoppelt, dass eine zweigeschossige Containeranlage entsteht. Fachleute vor Ort zu einer zweigeschossigen Anlage zusammen.

Der Aufbau selbst soll nach Angaben des Kommunalen Immobilien Managements (KIM) jeweils nur wenige Tage dauern. Deutlich mehr Zeit benötigt anschließend der Innenausbau: „Dafür werden zirka sechs Wochen benötigt.“

Schwerlasttransporte sorgen für Einschränkungen

Rund um das MGI müssen sich Schulbetrieb und Anwohner in dieser Woche auf Schwerlasttransporte und den Einsatz von Mobilkränen einstellen. In der kommenden Woche verlagern sich die Arbeiten zum Gymnasium Letmathe. Die Stadt rechnet zwar mit Beeinträchtigungen, nach derzeitiger Planung aber nicht mit vorübergehenden Sperrungen von Parkflächen oder Zugangswegen.

Fertigstellung verschiebt sich

Ursprünglich sollten die neuen Räume längst zur Verfügung stehen. Für das MGI hatte die Stadt den 7. August als Fertigstellungstermin vereinbart, für das Gymnasium Letmathe den 14. August. Verzögerungen beim beauftragten Unternehmen verhinderten die Einhaltung dieser Termine. „Das Rechtsamt prüft derzeit die daraus resultierenden rechtlichen und vertraglichen Fragen sowie mögliche Folgekosten“, erklärt die Stadtverwaltung.

Aufgrund der Verzögerungen bei Aufstellung sowie Ausbau- und Einrichtungsarbeiten rechnet die Stadt Iserlohn mit einer Inbetriebnahme der Containeranlagen voraussichtlich erst nach den Herbstferien. Die behördlichen Abnahmen seien aktuell für Oktober anberaumt.