Das als „etwas anders“ angekündigte Gemeindekonzert am Sonntag, 22. Februar, begeisterte das Publikum in der im wahrsten Sinne des Wortes bis auf den letzten Platz gefüllten Ohler Dorfkirche.
„Wenn hier ein Baum stehen würde, würde ich sagen, es ist Weihnachten“, freute sich Pfarrerin Anju Laddach über den vollbesetzten Kirchenraum. Der Auftakt mit dem Klassiker Hymn von Barclay James Harvest, gesungen von Henning Schewe, Boris Langenberg und Kerstin Siepmann-Hücking und begleitet von Gitarre und Kirchenorgel hatte Gänsehautpotenzial. Katja Grass stellte dann mit zwei Orgelstücken ihr großes Können unter Beweis. „Sie holt so ziemlich alles aus der Orgel raus, was diese zu bieten hat. Das ging durch Mark und Bein“, moderierte Henning Schewe.
Wohlklingende Akzente setzte Finja Schäfer mit der Geige. Sie begleitete die Songs Sad Lisa von Cat Stevens und Hallelujah von Leonard Cohen und glänzte zusammen mit Bastian Schewe am Klavier beim Klassiker Over the Rainbow. Großer Applaus des Publikums war ihr Lohn.
Der Beifall war auch Leon Richow vergönnt, der eine Eigenkomposition auf der Mundharmonika vortrug. Das Spielen auf diesem Instrument hat sich der junge Mann selbst beigebracht.
Henning Schewe hatte etliche bekannte Stücke ins Programm genommen, sodass das Publikum vielfach mindestens den Refrain mitsingen konnte. So erklangen Country Roads, Those were the days und Über den Wolken gleichsam im großen Kirchenchor. „Das war auch für uns ein Erlebnis“, schwärmte Henning Schewe anschließend.
Mit Amazing Grace sorgten alle Mitwirkenden noch einmal für Gänsehaut bei den Zuhörern, bevor das Konzert mit Gute Nacht Freunde zu Ende ging - fast, denn ohne Zugabe ließ das Publikum Schewe und Freunde nicht gehen. Zusammen trugen sie Guten Abend, gute Nacht vor.
Mit Standing Ovations feierten die Zuhörer alle Mitwirkenden dieses besonderen Konzerts. Der Einsatz von Henning Schewe hatte sich gelohnt und er war dankbar, dass er „so viele zum Mitmachen motivieren konnte“.









