Mit Neugier, Spürsinn und jeder Menge Forschergeist gingen rund 190 Vorschulkinder und Erstklässler aus Ennepetal und Breckerfeld im Ennepetaler Bremenstadion auf Entdeckungsreise. Beim ersten „MINTmachtag" im Ennepe-Ruhr-Kreis drehte sich alles um Gesundheit, Experimente und die Frage, wie sich die Zukunft spielerisch erforschen lässt.

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An den drei Stationen „Geruchs- und Tastsinn“, „Fingerabdruck“ sowie „Bewegung und Gelenke“ konnten Kinder beim „MINTmachtag" spielerisch ihren Körper und ihre Sinne erforschen. Begleitet von angehenden Erziehern und Schülern des Berufskollegs Ennepetal erfuhren sie, wie unterschiedlich Sinne arbeiten, warum der Körper sich täuschen lässt und welche Aufgaben verschiedene Gelenke übernehmen, berichtet der Ennepe-Ruhr-Kreis in einer Pressemitteilung.

Wonach riecht es? - diese Frage galt es an der Station "Geruchs- und Tastsinn" zu beantworten.
Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis

Forschen heißt ausprobieren und Fragen stellen

„Mit Angeboten wie diesen legen wir früh einen Grundstein für Neugier und Forschergeist sowie für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik", betonten Melanie Beinert, Direktorin der vhs Ennepe-Ruhr-Süd, und Dr. Judith Kurth vom Regionalen Bildungsbüro des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Forschen bedeute nicht, sofort die richtige Antwort zu kennen, sondern genau hinzuschauen, Fragen zu stellen und eigene Vermutungen zu überprüfen.

Fingerabdruck abgeben und die Linien anschließend mit der Lupe untersuchen - so lautete die Aufgabe an einer der zahlreichen Stationen.
Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis

Begeisterung an den Experimentierstationen

Ob Fingerabdrücke mit der Lupe untersuchen, die Beweglichkeit von Gelenken testen oder verborgene Gegenstände ertasten – die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei. Für die Studierenden und Schüler des Berufskollegs bot die Veranstaltung zugleich eine praktische Gelegenheit, Wissen verständlich weiterzugeben und Kinder beim Entdecken zu begleiten, heißt es in der Mitteilung weiter.

Gemeinsam Bildung gestalten

Landrat Jan-Christoph Schaberick zog nach seinem Besuch eine positive Bilanz: „Der MINTmachtag zeigt eindrucksvoll, wie gut Bildung gelingt, wenn viele Partner gemeinsam an einem Ziel arbeiten."

Zu Beginn der „MINTmachtage" suchte Landrat Jan-Christoph Schaberick den Austausch mit den Kindern.
Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Kreisverwaltung und dem Berufskolleg Ennepetal, der Vhs Ennepe-Ruhr-Süd, der ProZukunft Stiftung, dem TuS Ennepetal, der Stadt Ennepetal sowie den beteiligten Kitas und Schulen. Die Premiere im Ennepe-Ruhr-Kreis wurde von der ProZukunft Stiftung initiiert und von Hanna Maiwald (vhs Ennepe-Ruhr-Süd) koordiniert.

Gruppenbild der Beteiligten - eine Vielzahl von Akteuren ließ die Premiere der „MINTmachtage" zum Erfolg werden.
Foto: Ennepe-Ruhr-Kreis

Frühe MINT-Bildung fördern

Die „MINTmachtage" sind eine bundesweite Aktion der Stiftung Kinder forschen und unterstützen die frühe Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Seit 2025 bieten die Vhs Ennepe-Ruhr-Süd und der Ennepe-Ruhr-Kreis gemeinsam Fortbildungen für pädagogische Fach- und Lehrkräfte an. Unterstützt wird das Angebot von der Reichert-Alanod-Stiftung aus Ennepetal.