Im „Kleinen Prinzen“ in der Altstadt an der Luisenstraße 15 sorgt seit Freitag eine kleine, aber feine Licht-Installation für Aufsehen. Im Gewölbekeller des Untergeschosses des Cafés können sich große und besonders kleine Gäste von einer märchenhaften Szenerie aus der weltbekannten Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry verzaubern lassen.
Erschaffen haben diesen Beitrag nicht namhafte Lichtkünstler, sondern ein Kreativ-Team der SOS-Kindertagesstätte Pfützenhüpfer, unterstützt durch Kolleginnen aus dem SOS-Familienzentrum Rappelkiste. Sie hatten sich die mit Schwarzlicht illuminierte Raumgestaltung in Anlehnung an die Welt des kleinen Prinzen ausgedacht. Wochenlang hätten die Kinder für dieses Projekt gebastelt, informierte Kinderdorf-Leiterin Christina Düllmann. Unterstützung erhielten sie dabei auch von den Lichtrouten-Kuratoren Tom Groll und Bettina Pelz.
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Der Aufwand hat sich gelohnt. Denn obwohl diese besondere Erlebniswelt eher im Verborgenen schlummert, herrschte pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung am Freitagabend um 19 Uhr Hochbetrieb im kleinen Gewölbekeller des Prinzen. Zu den ersten Besuchern zählten Joakim und Elise Vom Hofe. „Wir kennen das Märchen vom kleinen Prinzen“, versicherten die beiden Grundschüler. Aufgeregt stürzten sie sich in die Schwarzlicht-Szenerie und begaben sich auf die Suche nach einer roten Rose. Die war schnell gefunden. Als Finderlohn gab’s eine süße Überraschung.