Das Landemerter Schützenfest ist am Sonntag mit dem traditionellen Biergericht zu Ende gegangen. Zahlreiche Schützen mussten dabei für ihre „Vergehen“ aus dem vergangenen Jahr auf die Bühne und sich den kreativen Strafen des Biergerichts stellen. Biergerichtspräsident Markus Laurenz führte gemeinsam mit seinem Team durch das Programm, während seine Ehefrau Andrea als Tusnelda mit humorvollen Einlagen für viele Lacher sorgte.
Für eine der ersten Aufgaben musste David Galmon noch einmal den Vogel einsammeln, den er beim Oestertaler Schützenfest abgeschossen, aber nicht ordnungsgemäß mitgenommen hatte. Tobias Steinhoff wiederum hatte das Biergericht im Vorfeld als überflüssig bezeichnet. Dafür musste er nun selbst zur Unterhaltung beitragen und mit verschiedenen Schildern wie „Lachen“, „Applaus“, „Saufen“ oder „Fresse halten“ die Reaktionen des Publikums steuern.
Auch Adam Klos blieb nicht verschont. Sein bauchfreier Auftritt beim Landemerter Weinfest hatte offenbar Eindruck hinterlassen. Beim Biergericht wurde er deshalb kurzerhand zum Kellner umfunktioniert und musste im engen Sixpack-Shirt Getränke verteilen. Sebastian Steinhoff erhielt wegen seiner häufigen Toilettenpausen bei einer Wanderung eine „Pinkelflasche“, die ihn künftig begleiten soll.
Für weitere Lacher sorgten Annette, Natalie und Anna Posner. Sie waren in Norddeutschland 85 Kilometer unterwegs gewesen, um das beste Eis zu finden. Das Biergericht präsentierte ihnen dazu eine eigene, besonders scharfe und würzige „Landemerter Eis-Kreation“. Adrian „Adi“ Kojda musste derweil eine Hose von Adam Klos wieder zusammennähen, die er nach einem Winterfest beschädigt hatte.
Zwischen den einzelnen Auftritten lockerte ein Quiz das Programm auf. Dabei ging es unter anderem um kuriose Dorfgeschichten, ungewöhnliche Fragen und doppeldeutige Antworten, die immer wieder für Gelächter in der Halle sorgten. Zusätzlich verloste das Biergericht Geschenkkörbe, Bierfässer und Gutscheine.
Tusnelda gehörte auch in diesem Jahr wieder zu den Höhepunkten des Abends. Auf einem Steckenpferd ritt sie in die Halle und nahm mit ihrer Comedyshow zahlreiche Besucher humorvoll aufs Korn. Dabei erzählte sie auch einige Dorfgeschichten, die beim Publikum gut ankamen.
Den Abschluss des Bühnenprogramms übernahm der Schützenkönig des Vorjahres, Michael Reinecke. Mit einer Playbackshow mit bekannten Songs sorgte er für ausgelassene Stimmung in der Halle.
Für die musikalische Begleitung des Abschlusstages sorgte erneut der Musikverein Sondern.








