Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) bietet Unternehmen in der Region einen Krisenvorsorgeplan an. Das Angebot richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Betriebe und soll dabei unterstützen, sich systematisch auf Krisen, Katastrophen und Konflikte vorzubereiten.
Unterstützung bei Risiko- und Notfallplanung
Energieengpässe, Cyberangriffe, Naturereignisse oder Störungen von Lieferketten haben sich in den vergangenen Jahren unmittelbar auf Unternehmen ausgewirkt – auch in Südwestfalen, wie die SIHK mitteilt. Krisenvorsorge und unternehmerische Resilienz seien daher wichtige Voraussetzungen für Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit.
„Viele Unternehmen wissen, dass sie sich mit Krisenszenarien beschäftigen müssen, im Alltag fehlt dafür jedoch oft die Zeit oder ein konkreter Einstieg. Genau hier setzt unser Krisenvorsorgeplan an: Er gibt Betrieben eine praxisnahe Struktur an die Hand, um Risiken systematisch zu bewerten und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben“, betont Nina Felek, Geschäftsbereichsleitung Unternehmen beraten der SIHK.
Praxisnahe Hilfestellung für Betriebe
Der Krisenvorsorgeplan soll Unternehmen dabei unterstützen, Risiken frühzeitig zu erkennen, kritische Geschäftsprozesse abzusichern, Verantwortlichkeiten festzulegen und eine funktionierende Notfallkommunikation vorzubereiten. Entwickelt wurde das Konzept von der IHK-Organisation gemeinsam mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Nach Angaben der SIHK bietet der Plan insbesondere mittelständischen Unternehmen eine praxisnahe und leicht umsetzbare Grundlage zur Weiterentwicklung der eigenen Krisen- und Notfallvorsorge.
Broschüre und Download verfügbar
Eine gedruckte Broschüre stellt die SIHK auf Anfrage zur Verfügung. Zudem steht der Krisenvorsorgeplan online als Download bereit. Weitere Informationen stehen auf der SIHK-Homepage zur Verfügung.








