Der Ennepe-Ruhr-Kreis sucht dringend Gebäude, Gebäudeteile oder Grundstücke, um zusätzliche Unterrichtsräume für seine Förderschulen zu schaffen. Angebote zur Miete, Pacht oder zum Kauf kommen in allen neun kreisangehörigen Städten infrage. Auch Hinweise auf bislang nicht öffentlich angebotene Immobilien sind willkommen.
Steigende Schülerzahlen als Auslöser
Die Kreisverwaltung reagiert mit der Suche auf wachsende Schülerzahlen: „Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an unseren Förderschulen steigt kontinuierlich“, erklärt die Verwaltung in ihrem Aufruf am Mittwoch, 29. Juli. Ziel sei es, frühzeitig geeignete Standorte zu sichern, um auch künftig ein bedarfsgerechtes und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot vorzuhalten.
Vielfältige Gebäude geeignet
Besonders geeignet seien ehemalige oder teilweise leerstehende Schulgebäude sowie andere Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Darüber hinaus kämen auch Büro-, Verwaltungs- oder Gewerbegebäude sowie einzelne Gebäudeteile infrage. „Entscheidend ist, dass die Objekte kurzfristig verfügbar sind und sich mit vertretbarem Aufwand für schulische Zwecke umbauen lassen“, so die Kreisverwaltung. Auch Grundstücke würden potenziell infrage kommen. Diese sollten jedoch mindestens 3000 Quadratmeter groß sein und sich für den Bau einer modularen Schulanlage eignen.
Konkreter Raumbedarf
Kurzfristig benötigt werden nach Angabe des Kreises Räumlichkeiten für mindestens sechs Klassen, die jeweils über Nebenräume für individuelle Förderung verfügen. Darüber hinaus sind Verwaltungs- und Büroräume, ein Lehrerzimmer, eine Mensa oder ein Mehrzweckraum sowie die erforderlichen Sanitär- und Nebenräume notwendig.
„Wünschenswert sind darüber hinaus eine gute verkehrliche Erreichbarkeit, ein als Schulhof und Bewegungsfläche nutzbarer Außenbereich, eine möglichst barrierearme Erschließung ohne viele Treppen sowie Bau- und Planungsrecht, das eine schulische Nutzung grundsätzlich möglich macht“, erklärt die Kreisverwaltung.
Angaben und Kontakt
„Wer ein geeignetes Objekt anbieten möchte, sollte möglichst Angaben zur Adresse und Lage, zu Grundstücks- und Nutzflächen, zur bisherigen Nutzung, zum Zeitpunkt der Verfügbarkeit, zum baulichen Zustand sowie zu Kaufpreis oder Miet- beziehungsweise Pachtvorstellungen angeben. Wenn vorhanden, erleichtern Grundrisse, Lagepläne und Fotos die Prüfung“, beschreibt die Verwaltung ihre Angebotswünsche.
Interessenten können sich per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02336 93-2156 und -2646 an die Kreisverwaltung wenden.








