Der Märkische Kreis hat den Haushalt 2026 und das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Altena für die Jahre 2026 bis 2036 genehmigt. Das teilt die Stadt Altena mit. Damit kann die Haushaltssatzung für 2026 in Kürze bekannt gemacht werden.
Nach Angaben der Stadt bleibt die Finanzlage angespannt. Für 2026 übersteigen die geplanten Aufwendungen die Erträge um rund 9,39 Millionen Euro. Rücklagen stehen demnach nicht mehr zur Verfügung, sodass die Stadt das Defizit nicht ausgleichen kann. Für die Jahre 2027 bis 2029 erwartet die Stadt weitere negative Ergebnisse.
Mit dem Haushaltssicherungskonzept verpflichtet sich die Stadt nach eigenen Angaben, ihre finanzielle Situation schrittweise zu verbessern. Der strukturelle Haushaltsausgleich soll spätestens 2036 erreicht werden. Die vorgesehenen Konsolidierungsmaßnahmen und Einsparziele müssten umgesetzt werden, andernfalls seien Ersatzmaßnahmen nötig.
Bürgermeister Guido Thal erklärt: „Die Genehmigung des Haushaltssicherungskonzepts schafft nach Jahren ohne genehmigten Haushalt Planungssicherheit. Gleichzeitig bleibt klar: Die kommenden Jahre verlangen weiterhin große finanzielle Disziplin.“
Die Kommunalaufsicht bescheinigt der Stadt laut Mitteilung, dass die Haushaltsunterlagen übersichtlich und verständlich aufbereitet seien und der Vorbericht ausführlich und aussagekräftig ausfalle.








