"Es kommt leider ab und zu vor, dass sich Baumaßnahmen in ihrer Abwicklung komplizierter gestalten, als ursprünglich abzusehen war. Die Linscheidbrücke scheint eine solche Maßnahme zu sein", kommentiert Stadt-Pressesprecher Hanno Grundmann die Verzögerungen der Arbeiten.

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Er wirft einen Blick zurück: "Nach den üblichen Voruntersuchungen ging die Baustelle Mitte Februar an den Start, nach einigen Wochen kam die Sperrung der Bahnhofstraße für die Vorarbeiten zur Behelfsbrücke über der Bahnstrecke früher als erwartet hinzu und zuletzt mussten wir feststellen, dass beim Bau der Linscheidbrücke mehr minderwertiger Beton verbaut wurde, als die vielen Sondierungsbohrungen an verschiedensten Stellen vor Maßnahmenbeginn erwarten ließen."

Weitere Probleme aufgetreten

Nun die nächste Hiobsbotschaft: Auf der Gehwegseite stadteinwärts rechts wurde eine Schutzbeschichtung in mehreren Lagen aufgebracht. Während einer der regelmäßigen Kontrollgänge durch die Abteilung Planen und Bauen wurde nun festgestellt, dass zwischen den mittleren Lagen dieser Beschichtung Luftblasen entstanden sind, die leicht aufplatzen können. Auf Teilen der obersten Lage waren zudem nach Fertigstellung keine Mängel festzustellen, nun sind aber Laub- und Baumsamen-Eintragungen in dieser obersten Lage vorhanden. 

Zum jetzigen Zeitpunkt kann die Stadt Altena nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich hier um Hitzeschäden aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen handelt oder um andere Gründe.

Aktuell sechswöchige Verzögerung geplant

Dadurch verzögert sich die Fertigstellung der Maßnahme vermutlich um weitere rund sechs Wochen, Zielpunkt ist aktuell das Ende der Sommerferien.

"Uns ist bewusst, dass sich die Unannehmlichkeiten für alle Verkehrsteilnehmenden hierdurch weiter verlängern, aber frei nach einer alten Baustellenregel: „Was nicht passt, wird passend gemacht.“ Am Ende muss alles ordentlich erledigt sein", erklärt Grundmann abschließend. Er dankt allen Betroffenen für die enorme Geduld und das Verständnis.