42 Tage, sechs Themen und viele kleine Schritte mit großer Wirkung: Vom 14. September bis zum 25. Oktober findet die Premiere des „Klimathon“ im Märkischen Kreis statt.
Themenwochen und Challenges
Was bedeutet Klimaschutz eigentlich im eigenen Alltag? Muss ich mein Leben komplett umkrempeln oder reichen schon kleine Veränderungen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen soll der erste „Klimathon“ im Märkischen Kreis liefern.
Der „Klimathon“ erstreckt sich über 42 Tage. Jede Woche widmet sich einem anderen Lebensbereich: von Ernährung und Mobilität über Wohnen und Konsum bis hin zu Freizeit und digitalem Leben. In jeder Themenwoche warten unterschiedliche Herausforderungen, sogenannte „Challenges“, die sich in den Alltag integrieren lassen.
Teilnehmer können Klimapunkte sammeln
Für jede absolvierte Aufgabe sammeln die Teilnehmer Klimapunkte. Auf die Gewinner warten am Ende kleine Überraschungen und Preise, wie 3 x 2-Freikarten für das Winter-Spektakulum auf der Burg Altena, einen Obstbaumschnittkurs vom Naturschutzzentrum MK, Probierkisten der Solidarischen Landwirtschaften oder einen Gutschein der Fassschmiede in Iserlohn.
„Klimaschutz wird oft mit Verzicht verbunden. Dabei geht es vielmehr darum, Gewohnheiten zu hinterfragen und neue Chancen zu nutzen. Der ‚Klimathon‘ lädt dazu ein, ohne Druck, dafür mit einer gesunden Portion Neugier herauszufinden, was im eigenen Alltag gut funktioniert. Wenn viele Menschen kleine Schritte gehen, entsteht daraus eine große gemeinsame Bewegung“, sagt Alexandra Hartwig, Klimaschutzbeauftragte des Märkischen Kreises.
Neben den „Challenges“ bietet der „Klimathon“ Wissenswertes rund um den Klimawandel sowie ein kurzes Quiz und Informationen zu nachhaltigem Handeln. „Der Klimathon ist kein Wettbewerb darum, wer perfekt lebt. Er ist vielmehr eine Einladung, Dinge einfach einmal auszuprobieren. Viele Maßnahmen kosten weder viel Zeit noch Geld. Manche sparen sogar beides. Genau diese Erfahrungen möchten wir sichtbar machen und gemeinsam mit den Menschen im Märkischen Kreis sammeln“, berichtet Gregor Heggemann als Klimaschutzkoordinator des Märkischen Kreises.
Spannendes Mitmachformat
Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können die App „2zero“ auf ihr Smartphone herunterladen und direkt ab dem 14. September loslegen. Zu Beginn lässt sich der persönliche CO2-Fußabdruck berechnen. Während des Aktionszeitraumes zeigen die absolvierten Wettbewerbe, wie sich dieser Schritt für Schritt verringern lässt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage.









