Das Kleiderlager des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg an der Mathildenstraße 29 schließt zum 31. August seine Türen. Grund ist der sanierungsbedürftige Zustand des Gebäudes am Alten Evangelischen Friedhof, in dem das Angebot seit vielen Jahren beheimatet ist. Trotz intensiver Bemühungen konnte bislang kein geeigneter neuer Standort gefunden werden, er wird aber dringend gesucht.
Die Schließung soll jedoch nicht das Ende des Kleiderlagers bedeuten. Das Diakonische Werk setzt weiterhin alles daran, passende Räumlichkeiten zu finden, um die erfolgreiche Arbeit künftig an anderer Stelle fortzuführen. Bis dahin kann das Angebot allerdings nicht aufrechterhalten werden.
„Das Kleiderlager ist weit mehr als ein Ort, an dem Kleidung ausgegeben wird“, betont Iris Jänicke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes. „Es verbindet soziale Unterstützung, Nachhaltigkeit und ehrenamtliches Engagement. Deshalb hoffen wir sehr, dass sich eine neue Perspektive für dieses Angebot eröffnet. Wer in Lüdenscheid über geeignete Räumlichkeiten mit einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern verfügt und diese mietfrei zur Verfügung stellen kann, um diese wichtige soziale Arbeit zu unterstützen, kann sich gerne bei uns melden.“
Seit vielen Jahren gehört das Kleiderlager zu den festen sozialen Angeboten des Diakonischen Werkes in Lüdenscheid. An zwei Tagen pro Woche können Besucher dort gut erhaltene Kleidung und Accessoires erhalten.
Möglich gemacht wird das Angebot durch acht ehrenamtlich engagierte Frauen, die sich mit großem Einsatz um den Betrieb kümmern. Sie nehmen Spenden entgegen, sortieren und präsentieren die Waren, halten die Räumlichkeiten in Ordnung und stehen den Bedürftigen beratend zur Seite. Ihr Engagement sorgt dafür, dass aus Kleiderspenden konkrete Hilfe für viele Menschen wird.
Neben dem sozialdiakonischen Gedanken spielt zudem der Nachhaltigkeitsgedanke eine wichtige Rolle: Gut erhaltene Kleidung erhält ein zweites Leben und wertvolle Ressourcen werden geschont.
Großzügige und kostenlose Abgabe bis Ende August
Bevor das Angebot Ende August vorerst seine Türen schließt, sollen die vorhandenen Bestände noch möglichst vielen Menschen zugutekommen. Deshalb findet noch bis Ende August eine großzügige und kostenlose Abgabe statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, das umfangreiche Angebot noch einmal zu nutzen. Neue Kleiderspenden können ab sofort nicht mehr angenommen werden.
Gleichzeitig richtet das Diakonische Werk einen Appell an potenzielle Unterstützerinnen und Unterstützer: Gesucht werden geeignete Räumlichkeiten, damit das Kleiderlager auch künftig seine wichtige Aufgabe erfüllen kann. Wer entsprechende Möglichkeiten kennt oder mietfrei zur Verfügung stellen kann, wird gebeten, Kontakt mit dem Diakonischen Werk aufzunehmen.
Das Diakonische Werk weist darauf hin, dass der Kleiderladen „Fundgrube“ in Werdohl weiterhin sowohl für Spender als auch für Kunden zur Verfügung steht. Die „Fundgrube“ befindet sich im Haus der Diakonie, Kirchenpfad 1, in 58791 Werdohl.
Iris Jänicke betont: „Wir haben die Fundgrube in Werdohl mittwochs von 10.00 – 13.00 Uhr und von 15.00 – 18.00 Uhr geöffnet, sowie donnerstags von 10.00 – 13.00 Uhr. Wenn Sie uns mit einer Sachspende unterstützen wollen, nehmen wir diese gerne montags von 10.00 – 13.00 Uhr und von 15.00 – 18.00 Uhr entgegen.“
Service-Informationen
Kleiderlager des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg
Mathildenstraße 29
58507 Lüdenscheid
Öffnungszeiten bis zum 31. August:
Dienstag: 09:00–12:00 Uhr und 15:00–17:00 Uhr
Donnerstag: 09:00–12:00 Uhr
Abgabe der Bestandsspenden im gesamten August.
Interessierte haben letztmalig die Gelegenheit, das Angebot des Kleiderlagers in der Mathildenstraße zu nutzen und gleichzeitig die Arbeit des Diakonischen Werkes zu unterstützen. Ab sofort können in Lüdenscheid keine Kleiderspenden mehr angenommen werden.










