Weltweit gibt es jedes Jahr unzählige besondere Aktionstage und Gedenktage. Einige sind lustig bis skurril, andere haben einen ernsten und sinnvollen Hintergrund und manche wiederum sollen an Themen erinnern, die im Alltag oft untergehen. LokalDirekt möchte mit der Serie "Kalenderblatt kurios" mal zum Schmunzeln anregen, mal Denkanstöße geben.
2. September — Stich-dir-Ohrringe-Tag
Der 2. September steht ganz im Zeichen des Ohrschmucks. Ob als Ausdruck von Individualität oder eine familiäre Tradition: Ohrringe nicht per Clip, sondern durch ein gestochenes Loch am Ohr zu befestigen, ist weit verbreitet. Und dabei muss es nicht immer klassisch das Ohrläppchen sein — es gilt vielmehr: wer die Wahl hat, hat die Qual:
- Ohrläppchen (Lobe) — Klassisches Piercing durch das Ohrläppchen.
- Upper Lobe — Weiter oben im Ohrläppchen.
- Helix — Durch den äußeren oberen Ohrknorpel.
- Forward Helix — Vorne am oberen Ohransatz.
- Flat — Durch die flache Knorpelfläche im oberen Ohr.
- Conch (Inner/Outer) — Durch die innere oder äußere Ohrmuschel.
- Tragus — Durch den kleinen Knorpel vor dem Gehörgang.
- Anti-Tragus — Gegenüber dem Tragus.
- Daith — Durch die Knorpelfalte oberhalb des Gehörgangs.
- Rook — Vertikale Knorpelfalte im oberen Innenohr.
- Snug — Horizontal durch den inneren Ohrknorpel.
- Industrial (Scaffold) — Zwei Helix-Piercings mit einem langen Stab verbunden.
- Orbital — Zwei Piercingkanäle, die mit einem Ring verbunden sind.
- Transverse Lobe — Horizontal durch das Ohrläppchen.
- Curated Ear — dabei wird das Ohr durch mehrere strategisch platzierte Piercings zu einem Kunstwerk.
Gut zu wissen
In Deutschland gibt es kein gesetzlich vorgeschriebenes Mindestalter für das Stechen von Ohrlöchern, jedoch benötigen Minderjährige eine schriftliche Einverständniserklärung und meist die Anwesenheit oder Zustimmung der Eltern.









