Das sommerlich heiße Wochenende hat der Freiwilligen Feuerwehr Breckerfeld mehrere Einsätze beschert. Insgesamt fünf Alarmierungen hielten die Einsatzkräfte zwischen Freitag, 26. Juni, und Sonntag, 28. Juni, auf Trab. 

Den Auftakt bildete in der Nacht zu Freitag, 26. Juni, ein ABC-Alarm in Ennepetal. Die Breckerfelder Feuerwehr unterstützte im Rahmen der überörtlichen Hilfe und stand rund eine Stunde und 45 Minuten in Bereitschaft.

Am Freitagnachmittag folgte ein weiterer Einsatz in der Ortschaft Siepen. Nach einem schweren Sturz im häuslichen Umfeld hatte der Rettungsdienst zunächst einen Rettungshubschrauber angeoprdert, dessen Landung und Start die Feuerwehr hätte sichern sollen. Kurz nach dem Ausrücken gab der Rettungsdienst jedoch Entwarnung, sodass die Feuerwehr den Einsatz nach etwa zehn Minuten beenden konnte.

Blockierte Wege sorgen für Probleme

Am Samstagabend, 27. Juni, rückten die Einsatzkräfte zur Glörtalsperre aus. Zeugen hatten auslaufende Betriebsstoffe aus einem Pkw auf einem Parkplatz gemeldet. „Die Anfahrt entwickelte sich jedoch zur Herausforderung“, erklärt Hendrik Binder, Pressesprecher des Löschzugs Breckerfeld. Entgegenkommende Fahrzeuge und zahlreiche Badegäste hätten die schmale Zufahrt versperrt und die Feuerwehr erheblich behindert.

Vor Ort angekommen, streuten die Einsatzkräfte die ausgelaufenen Betriebsstoffe ab und übergaben die Einsatzstelle anschließend an die Polizei.

Deutlicher Appell an die Bevölkerung

Die Feuerwehr nimmt den Einsatz zum Anlass für einen eindringlichen Hinweis: „Autofahrer und Fußgänger müssen Einsatzfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn sofort Platz machen und den Weg freihalten“, betont Binder. Das stark frequentierte Wochenende an der Glörtalsperre habe verdeutlicht, wie rücksichtslos und kurzsichtig manche Autofahrer ihre Fahrzeuge abstellen, so dass die Fahrbahn verengt und Zufahrten blockiert werden — und dabei nicht bedenken, dass die Fahrzeuge von Rettungsdienst und Feuerwehr diese Stellen nicht mehr passieren können. „Jede Verzögerung kann im Ernstfall lebensgefährliche Folgen haben“, warnt die Feuerwehr Breckerfeld.

Katze sicher vom Dach gerettet

Am Sonntagnachmittag, 28. Juni, folgte schließlich ein eher klassischer „Klischee-Einsatz“: An der Neuen Straße saß eine Katze auf einem Hausdach fest und fand nicht mehr selbst herunter. Die Einsatzkräfte brachten eine Drehleiter in Stellung, ein erfahrener Feuerwehrmann griff beherzt zu und setzte das Tier sicher am Boden ab. Der Besitzer zeigte sich erleichtert und bedankte sich herzlich bei der Feuerwehr.