Das war eine gelungene Premiere bei prächtigem Frühlingswetter. Nach Schätzung der Veranstalter kamen am Freitag, 1. Mai. mehrere Tausend Letmather und deren Gäste zum Letnetti-Platz am Eingang der Einkaufsstraße und feierten mit der Werbegemeinschaft den Start in den Wonnemonat.
Schützen unterstützen beim Aufstellen
Wie es sich gehört, wurde am Maifeiertag ein Maibaum aufgestellt. Dabei gingen die St.-Hubertus-Schützen Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe kräftig zur Hand. Der Maibaum war am Tag zuvor von ihm, seiner Ehefrau Tina sowie Sabrina Grigutsch und Dirk Eckel vom Vorstand der Werbegemeinschaft geschmückt worden.
Kirmes auf benachbartem Parkplatz
Bürgermeister Michael Joithe erinnerte an die alte Tradition des Maibaum-Aufstellens, die ihren Ursprung im 16. Jahrhundert hatte und im 19. Jahrhundert auch auf die Dörfer kam. „Der Maibaum steht für Aufbruch, Wachstum und Gemeinschaft“, so Michael Joithe. Die Werbegemeinschaft knüpfte mit ihrer Premiere an die Maientage in der Letmather Innenstadt an.

Verbunden war das aktuelle Maifest mit einer kleinen Kirmes sowie Bier-und Verpflegungsständen. Auf dem benachbarten Woolworth-Parkplatz hatte Schausteller und Webegemeinschafts-Berater Thomas Wendler seinen Autoscooter aufgebaut. Für die Begleitmusik sorgte Jürgen Wolfgart, der „Laierkastenmann von der Lenne“. Der 75-Jährige sammelt mit seinen Auftritten Spenden für den guten Zweck.
Potenzial für neue Tradition
„Es waren drei ganz tolle Maientage bei herrlichem Wetter. Der große Regen kam am Samstag erst nach Feierabend“, zog Thomas Wendler zufrieden Bilanz der Veranstaltung für die ganze Familie. Sie hat aus seiner Sicht das Potenzialfür eine neuen Tradition. Wendler: „Alle Veranstaltungen muss man mindestens dreimal machen. Mir hat die Premiere jedenfalls gefallen“, so der Schausteller.
Dabei war die Idee eigentlich aus der Not geboren. „Wir hatten überlegt, wie man weitere Einnahmen für das beliebte Letmather Brückenfest generieren kann“, verrät Thomas Wendler. Das machte zuletzt einen Verlust in fünfstelliger Größenordnung, weil die Kosten und Gebühren deutlich gestiegen sind. Deshalb fließt die Hälfte der Einnahmen aus dem Maifest in die Kasse der Werbegemeinschaft.









