In Nordrhein-Westfalen sind 2025 erneut weniger Kinder geboren worden. Mit 147.959 Neugeborenen lag die Zahl der Geburten um 3,1 Prozent unter dem Vorjahreswert von 152.688 Kindern.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) mitteilt, setzt sich damit der Rückgang der Geburtenzahlen bereits im vierten Jahr in Folge fort. Weniger Geburten wurden zuletzt 2013 registriert, als 146.400 Kinder zur Welt kamen.
Mehr Geburten nur in wenigen Regionen
Gegen den landesweiten Trend verzeichneten lediglich sechs Kreise und kreisfreie Städte einen Anstieg der Geburtenzahlen. Die größten Zuwächse gab es in Gelsenkirchen (plus 2,5 Prozent), Bonn (plus 2,3 Prozent) und im Kreis Olpe (plus 1,6 Prozent). Die stärksten Rückgänge meldeten der Rheinisch-Bergische Kreis (minus 10,5 Prozent), Bottrop (minus 9,4 Prozent) sowie der Kreis Siegen-Wittgenstein (minus 8,9 Prozent).
Mehr als 70 Prozent der Mütter haben die deutsche Staatsangehörigkeit
Bei 70,7 Prozent der Neugeborenen besaß die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit. Insgesamt kamen 43.298 Kinder von Müttern mit ausländischer Staatsangehörigkeit zur Welt. Unter den ausländischen Müttern stellten Syrerinnen mit 4,5 Prozent die größte Gruppe, gefolgt von Türkinnen (3,0 Prozent) und Rumäninnen (1,9 Prozent).
Grundlage der Statistik
Die Zahlen basieren auf den Meldungen der Standesämter an die Statistischen Landesämter. Erfasst wurden alle Lebendgeborenen, deren Mutter ihren Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen hat. Bei den veröffentlichten Daten handelt es sich um endgültige Ergebnisse.









