Drei romanische Kirchen erkundete der Förderverein Romanische Kirchen im Märkischen Kreis bei seiner diesjährigen Tagesfahrt nach Köln.
Architekturkenner Jürgen Hennemann erläuterte der Gruppe die Geschichte und Besonderheiten von St. Pantaleon, St. Gereon und St. Maria im Kapitol. Bereits 2023 hatte der Förderverein mit Groß St. Martin, St. Andreas und St. Ursula drei weitere der insgesamt zwölf romanischen Kirchen Kölns besucht.
St. Pantaleon gehört zu den ältesten romanischen Kirchen Kölns. Der Bau geht auf ein ottonisches Kloster zurück, das ab 964 von Erzbischof Bruno I. gegründet wurde. Das Langhaus stammt in Teilen aus dem 10. Jahrhundert.
St. Gereon unterscheidet sich vom klassischen Basilika-Grundriss durch seinen zehneckigen Kuppelbau aus dem 13. Jahrhundert. Die Kuppel hat eine Spannweite von 21 Metern und galt im Mittelalter als größte freitragende Wölbung nördlich der Alpen.
Zum Abschluss besichtigte die Gruppe St. Maria im Kapitol. Der Bau begann um 1040 auf den Resten eines römischen Tempels. Zu den Besonderheiten gehören der kleeblattförmige Dreikonchenchor, der Kreuzgang und eine hölzerne Bildertür mit Szenen aus dem Leben Jesu.









