Nach drei Jahren läuft das Projekt „Fit für Ausbildung“ der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) aus. Ziel war, Jugendliche mit erschwerten Ausgangsbedingungen durch eine Kombination aus sozialpädagogischer Begleitung, praktischer Erprobung und gezielter Kompetenzförderung an Ausbildungen heranzuführen.

Vermittlung an Berufskollegs und in Ausbildungen

Viele der Jugendlichen wechselten im Anschluss in Bildungsgänge zur Erlangung eines Schulabschlusses oder zur Verbesserung ihrer Qualifikation in Berufskollegs. Auch wurden etliche Teilnehmer direkt in Ausbildungen vermittelt — in einem Durchgang sogar gleich 13 junge Menschen.

Die Vermittlungsquote in duale Ausbildungen lag insgesamt bei knapp 50 Prozent. Einige Jugendliche entschieden sich aufgrund von fehlenden Schulabschlüssen oder sprachlichen Defiziten trotz Ausbildungsplatzangebot bewusst für einen weiteren schulischen Weg, um ihre Chancen zu verbessern.

Fortschritte in Selbstorganisation und Berufsorientierung

Die Jugendlichen bauten Vertrauen zu den Projektverantwortlichen und den beteiligten Betrieben auf und konnten ihre Fähigkeiten in Praktika unter Beweis stellen. Außerdem erreichten sie deutliche Fortschritte in Fähigkeiten wie Selbstorganisation und Berufsorientierung.

„Das Projekt ‚Fit für Ausbildung‘ hat gezeigt, dass die Kombination aus praktischer Erprobung, individueller Begleitung und enger Zusammenarbeit mit Betrieben ein wirksamer Ansatz ist, um benachteiligte Jugendliche schrittweise an Ausbildungen heranzuführen“, resümiert Sandra Schäfer, SIHK-Teamleiterin ‚Ausbildungsberatung und Bildungsprojekte‘, abschließend.