Die Feuerwehr Iserlohn verfügt seit wenigen Tagen über ein weiteres Einsatzfahrzeug: Der Märkische Kreis hat einen sogenannten CBRN-Erkundungswagen in Iserlohn stationiert. Das Fahrzeug unterstützt Einsatzkräfte dabei, chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahren zu erkennen und die Lage vor Ort einzuschätzen.
Messtechnik für gefährliche Stoffe
Das Fahrzeug stammt aus einer Beschaffungsserie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und dient zur Lageerkundung bei einer großflächigen Ausbreitung der vorgenannten Gefahrstoffe, etwa bei Gefahrgutunfällen und größeren Bränden.
CBRN-Erkundungswagen basiert auf einem Mercedes-Benz Sprinter 419 CDI mit Allradantrieb. Die Wietmarscher Ambulanz und Sonderfahrzeug GmbH übernahm den Ausbau und die Ausrüstung. Dazu gehören verschiedene Mess- und Nachweisgeräte, darunter ein Ionenmobilitätsspektrometer, ein Kontaminationsnachweisgerät, ein Dosisleistungsmessgerät und ein Photoionisationsdetektor. Ergänzend stehen Prüfröhrchen für weitere Untersuchungen zur Verfügung.
Vier speziell ausgebildete Einsatzkräfte
Besetzt wird das Fahrzeug mit insgesamt vier Einsatzkräften und rekrutiert sich aus speziell ausgebildeten Kräften des Löschzuges Nord (Sümmern, Drüpplingsen, Hennen und Leckingsen) der Freiwilligen Feuerwehr.










