Zwei ehemalige Roosters aus der letzten Saison haben eine neue sportliche Heimat gefunden.

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Der kanadische Stürmer Eric Cornel geht künftig für den Liga-Konkurrenten Schwenninger Wild Wings auf Torejagd, Verteidiger Johannes Huss hat sich dem DEL2-Club Kassel Huskies angeschlossen. Das teilen die jeweiligen Vereine mit.

Frischer Ímpuls für die Offensive

Mit Eric Cornel bekommt die Offensive der Neckarstädter einen weiteren frischen Impuls. Dabei vereint der Rechtsschütze Qualitäten im Abschluss, körperliche Robustheit und Verlässlichkeit in allen drei Zonen des Eises, heißt es auf der Internet-Seite der Wild Wings. „Nach sechs Jahren und den Stationen Nürnberg und Iserlohn kennt der Kanadier die Gegebenheiten in der Liga bestens. Mit seinen 185 Scorerpunkten in 298 Spielen unterstreicht er seine offensive Produktivität.“ Bei den Schwenningern soll der Einsatz von Eric Cornel nun endlich auch mit der ersten Playoff-Teilnahme belohnt werden.

2014 für die NHS gedraftet

 „Ich freue mich riesig darauf, bei den Wild Wings einzusteigen. Ich kann es kaum erwarten, in der fantastischen Atmosphäre in Schwenningen zu spielen. Ich werde meine Arbeitsmoral und meine teamorientierte Einstellung einbringen, um der Mannschaft dabei zu helfen, unsere Ziele zu erreichen“, wird Eric Corniel zitiert. Nach dem NHL-Draft 2014 spielte der 30-Jährige bis 2020 in der Organisation der Buffalo Sabres für das Farmteam der Rochester Americans. 

Eishockeyspieler Johannes Huss im blauen Trikot der Kassel Huskies mit Schläger auf dem Eis.
Roosters-Verteidiger Johannes Huss hat sich dem Del2-Club Kassel Huskies angeschlossen.
Foto: Hendrik Klein/ LokalDirekt | Archivfoto

Körperliche Präsenz

Für die Wild Wings und deren Geschäftsführer Stefan Wagner kam die Option, den 188 Zentimeter großen Stürmer unter Vertrag zu nehmen, zum richtigen Zeitpunkt: „Die Kombination seiner Fähigkeiten macht Eric für uns zu einem sehr interessanten Spieler. Er bringt eine körperliche Präsenz mit, kann sich aber auch sehr gut bewegen sowie offensive Akzente setzen und hat ein ausgezeichnetes Bullyspiel. Wir freuen uns, ihn als Teamplayer jetzt in unseren Reihen zu haben.“ Für die kommende Saison wird sich Eric Cornel in Schwenningen das Trikot mit der Nummer 18 überstreifen.

Johannes Huss erster Neuzugang

Nach einer Reihe von Vertragsverlängerungen präsentieren die Kassel Huskies ihr erstes neues Gesicht für die Saison 2026/27: Mit Johannes Huss wechselt ein gestandener Erstliga-Verteidiger von den Iserlohn Roosters nach Nordhessen. Der 27-Jährige soll künftig eine tragende Rolle in der Hintermannschaft der Schlittenhunde übernehmen.

Viel Erfahrung aus dem deutschen Oberhaus

Trotz seines jungen Alters blickt der gebürtige Bad Tölzer bereits auf eine beeindruckende Laufbahn zurück. Huss, der in den Nachwuchsschmieden von Bad Tölz und der Red Bull Hockey Academy ausgebildet wurde, feierte sein Profidebüt in der Saison 2016/17 für die Düsseldorfer EG. Nach über 80 Partien für die Landeshauptstädter und vier Jahren bei den Schwenninger Wild Wings (168 Spiele) zog es ihn zuletzt zu den Iserlohn Roosters. Insgesamt bringt Huss die Erfahrung aus 325 Einsätzen in der PENNY DEL mit an die Fulda. Bei den Huskies wird der Defensivspezialist künftig mit der Rückennummer 52 auflaufen.

Ein Eckpfeiler für die Neuausrichtung

Huskies-Sportdirektor Daniel Kreutzer sieht in dem Neuzugang einen idealen Baustein für den Kader: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Johannes einen Spieler im besten Eishockeyalter verpflichten zu können. Trotz seiner erst 27 Jahre bringt er die Erfahrung aus zahlreichen Spielen in Deutschlands höchster Spielklasse mit. Er wird ein bedeutender Baustein in der Neuaufstellung unserer Defensive.“

Teil der Huskies-Familie

Auch Johannes Huss blickt optimistisch auf sein neues Engagement in Nordhessen: „Ich freue mich, Teil der Huskies-Familie zu sein und schon bald alle kennenzulernen. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zeit haben werden. Ich wünsche allen Huskies-Fans einen schönen Sommer!“