Aus der provisorischen ist eine längerfristige Lösung geworden: Auf der Straße „Honseler Bruch" sorgt jetzt eine bauliche Verengung der Fahrbahn dafür, dass Verkehrsteilnehmer unweit des Einmündungsbereichs der Bromberger Straße und der Königsberger Straße den Fuß vom Gaspedal nehmen müssen. Auf Sicht soll der Verkehrsknotenpunkt allerdings ein neues Gesicht bekommen, um die Unfallhäufungsstelle verschwinden zu lassen.

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Bauliche Engstelle soll für mehr Sicherheit sorgen

Die künstliche Engstelle auf dem „Honseler Bruch" befindet sich – in Fahrtrichtung Bräuckenstraße (B229) gesehen – kurz vor den Einmündungen zur Bromberger Straße und Königsberger Straße. Die weiße Markierung für die beiden Sperrflächen wurde in der vergangenen Woche aufgebracht, die vier fest installierten rot-weißen Baken wurden ebenfalls montiert. Weil in der Engstelle kein Begegnungsverkehr möglich ist, sind Verkehrsteilnehmer dazu gezwungen, hier langsamer zu fahren und gegebenenfalls anzuhalten. Dadurch soll die Verkehrssicherheit in diesem Bereich erhöht werden, teilt die Stadt Lüdenscheid mit.

Dass die Maßnahme wirkt, haben die vergangenen Monate gezeigt: Von Oktober 2025 bis vor wenigen Wochen war die Engstelle provisorisch – mit gelber Farbe und mobilen Baken – eingerichtet gewesen. Als Testlauf. Mehrere Geschwindigkeitsmessungen ergaben, dass sich deutlich mehr Verkehrsteilnehmer durch die Engstelle an die in diesem Bereich erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h halten, heißt es weiter.

Dennoch kommt es immer mal wieder vor, dass die „Tempo 30“-Schilder, die zusätzlich mit dem Gefahrenhinweis „Unfallhäufungsstelle“ versehen sind, missachtet werden. Aus diesem Grund ist die Engstelle auf dem „Honseler Bruch“ noch nicht die endgültige Lösung. Vielmehr soll der Verkehrsknotenpunkt nach Angaben des Fachdienstes Verkehrsplanung und -lenkung der Stadt Lüdenscheid „grundhaft überplant" werden. Eine Zeitschiene dafür gibt es aktuell noch nicht.