Der Planungs- und Bauausschuss kommt am Montag, 2. Februar, um 17 Uhr im Bürgersaal des Rathauses zusammen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Sanierungsprogramm für Gemeindestraßen, nachdem das Straßennetz von der Firma Eagle Eye befahren, untersucht und danach klassifiziert wurde, wo die schlechtesten Stellen sind.

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Nach der Befahrung war klar, dass die planmäßigen Mittel zur Straßenunterhaltung nicht ausreichen; in diesem Jahr soll es deshalb eine Aufstockung geben. Grundlage für die Festlegung der zu sanierenden Straßen- beziehungsweise Straßenabschnitte solle auch in diesem Jahr, wie bereits in 2025, das Erhaltungskonzept der Firma Eagle Eye sein, schreibt die Gemeindeverwaltung in der Vorlage zum Ausschuss. Von Eagle Eye ausgehend habe die Verwaltung sieben Straßen zur Instandsetzung ausgewählt. Dabei werde der Stand der Ausbauarbeiten des Glasfasernetzes im Gemeindegebiet berücksichtigt.

„Für die Unterhaltung von Straßen im Außen- und Innenbereich stehen im Haushaltsplan 2026 voraussichtlich insgesamt 120.000 Euro zur Verfügung. Für allgemeine Reparaturarbeiten durch den Bauhof, Material und andere Kleinaufträge sowie Asphaltreparaturen im Streckennetz (Schlaglochbeseitigung, Ausbessern von Senken und Rissen und Abplatzungen von Oberflächenasphalt u.a.) müssen von diesem Budget zirka 50.000 Euro eingeplant werden. Es würden somit 70.000 Euro für die reinen Straßensanierungsmaßnahmen verbleiben“, heißt es wörtlich.

Um aber im vorgeschlagenen Zeitplan der Firma Eagle Eye zu bleiben und die Zustandsklassen mindestens erhalten zu können, sei aber ein größeres Budget notwendig. Der gesamte Ansatz von 120.000 Euro müsste demnach um 130.000 Euro erhöht werden. Mit der so zur Verfügung stehenden Summe von 250.000 Euro könnten dann Sanierungsmaßnahmen der einzelnen Straßen in Höhe von 200.000 Euro durchgeführt werden — das sind die sieben Straßen. Die übrige Summe von 50.000 Euro würde für allgemeine Asphaltreparaturen zur Verfügung stehen.

Vorgeschlagen werden diese sieben Straßen/Straßenabschnitte:

  • Wagnerstraße
  • In der Mark, letztes Stück bis Wendeplatz
  • Am Blumenhang
  • Mozartstraße, zweiter Teil (ab Einmündung Wagnerstraße)
  • Brenscheid Dorfdurchfahrt
  • Waldmin – „Beuler Kreuz“ / Lücke Rest
  • Grünenthal-Haushagen, Steilstück bis Radweg über Alberts